Ciscos Mobility-Strategie

Collaboration in Motion soll Zusammenarbeit erleichtern

Jürgen Hill ist Teamleiter Technologie. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
Im Rahmen seiner "Collaboration in Motion"-Strategie hat Netzwerkhersteller Cisco neue Produkte und Services vorgestellt, die den Informationsaustausch vereinfachen sollen.

Im Rahmen seiner Mobility-Strategie will das Unternehmen die Dienste von WebEx, Cisco Unified Communications, Unified Wireless Network und Advanced Services in eine Produktlinie zusammenfassen. Auf diese Weise will Cisco die Lücke zwischen Unternehmens-Netzwerken, Mobilfunk und WLANs zu überbrücken und Collaboration von jedem Arbeitsplatz zu ermöglichen.

Um dies zu realisieren will der Hersteller Netzdienste einer ständig wachsenden Gerätezahl zur Verfügung zu stellen. Zugleich soll die Verbindung mit einem kabellosen Netz einfacher werden. Ein erster Schritt in diese Richtung sei beispielsweise das "Cisco WebEx Meeting Center" in der Version 1.2 für das es bereits eine Applikation für das iPhone gebe. Auf diese Weise könne das Handy intuitiv für Konferenzen genutzt werden.

Ferner will der Konzern mit dem Cisco Compatible Extensions Program die Bedürfnisse einer sich ständig ändernden Geräte-Landschaft erfassen. Dabei unterscheidet Cisco zwischen vier Funktionsklassen: Management, Collaboration, Grundlagen und kontextbezogene Anwendungen. Das Programm ermöglicht es Geräteherstellern, relevante Dienste für ein spezifisches Gerät auszuwählen. Anbieter wie Intel, Broadcom, Texas Instruments oder Atheros unterstützen laut Cisco das Programm bereits. In Sachen WLAN haben die Netzwerker die neuen Cisco 5500 Series Wireless Controller vorgestellt. Diese sind, wie es heißt, für 802.11n WLANs optimiert.