Was IBM, Microsoft und Co. planen

Collaboration - die neuen Tools

15.11.2010
Von 
Markus Strehlitz beschäftigt sich als freier Journalist mit allen Aspekten rund um das Thema Informationstechnologie sowie weiteren Technikthemen. Er schreibt sowohl für Fachzeitschriften wie COMPUTERWOCHE und Online-Medien als auch für Tageszeitungen oder Wissenschaftsmagazine. Vor seiner Selbständigkeit arbeitete er als Redakteur im Software-Ressort der Computer Zeitung.

Google Wave nahm vieles vorweg

Novell Pulse
Novell Pulse

Insgesamt bieten die in Aussicht gestellten oder schon vorhandenen Lösungen der Hersteller jeweils nur einzelne Elemente des von Gartner gezeichneten umfassenden Systems. Eine Lösung, die bereits sehr viele der geforderten Komponenten vereinte, gibt es mittlerweile nicht mehr: Google Wave. Die Plattform kombinierte Funktionen wie E-Mail, Instant Messaging, Wikis und gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten. Doch Google stellte den Dienst im August ein. "Ich denke nicht, dass dies das Ende von Googles Engagement im Collaboration-Bereich sein wird", prophezeit Mann. Google habe bereits angekündigt, Teile von Wave in den Mail-Service Gmail zu integrieren. Doch die Internet-Company sei nach wie vor damit beschäftigt, die Geschäftswelt von den Vorzügen ihrer Produkte zu überzeugen. Deshalb versucht Novell im Rahmen von Pulse, die Wave-Technik für den Business-Sektor zu erschließen. Denn neben dem einstigen Google-Dienst steht Wave auch für das darunterliegende Open-Source-Protokoll, das auf dem Web-Standard XMPP basiert und den Pulse ebenfalls nutzt.