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Cognos ist weiter im Aufwind

26.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kanadische BI-Softwareanbieter (Business Intelligence) Cognos liefert weiterhin steigende Umsätze und Gewinn ab. Gestern präsentierte das Unternehmen das beste zweite Fiskalquartal der Unternehmensgeschichte. Die Einnahmen steigerte Cognos um 23 Prozent auf 158,2 Millionen Dollar, der Nettogewinn betrug 18,2 Millionen Dollar im Vergleich zu 13,7 Millionen Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres. Die Lizenzeinnahmen lagen zwar mit 62,2 Millionen Dollar (Vorjahr: 55 Millionen Dollar) etwas niedriger als erwartet, insgesamt lag das Ergebnis aber am oberen Ende der Analystenschätzungen.

Für das dritte Quartal erwartet das Management aufgrund des neuen Produkts "Reportnet" nochmals stärkeres Umsatzwachstum. Reportnet soll im laufenden Vierteljahr rund zehn Millionen Dollar Einnahmen bringen. Wenn auch sonst alles planmäßig läuft, sollte das Unternehmen die Umsatzprognose der Finanzwelt von 670 Millionen Dollar für das gesamte Geschäftsjahr erreichen können.

CEO (Chief Executive Officer) Ron Zambonini äußerte sich angesichts des erfreulichen Abschneidens naturgemäß zufrieden. Ein kleiner Wertmutstropfen seien allerdings negative Währungseffekte durch den starken Euro. "Das hat uns rund drei Millionen Dollar Umsatz gekostet", erklärte der Cognos-Chef. Sein Unternehmen hat derzeit rund 200 Millionen Cash in der Kriegskasse. Zambonini sagte, anders als die Wettbewerber Business Objects oder Hyperion plane Cognos keine Konsolidierungszukäufe, sondern sehe sich nach Übernahmen im Bereich Corporate Performance Management (CPM) um, den das Unternehmen als Kernfokus definiert hat. (tc)