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Coda: Alles für den Web-Entwickler in einem Fenster

24.04.2007
Die US-Softwarefirma Panic, Mac-Besitzern zumeist durch ihr FTP-Programm "Transmit" geläufig, hat mit "Coda" eine "IDE" für Web-Entwickler vorgestellt.

"One-Window Web Development" verspricht Panic für Coda, das man zum Einführungspreis von 79 Dollar erwerben kann (registrierte Transmit-3-Kunden zahlen zehn Dollar weniger). Coda arbeitet mit Site-Metaphern und überträgt automatisch alle Änderungen zum Web-Server. Dabei werden FTP, FTP über SSL, SFTP sowie WebDAV als Protokolle unterstützt.

Coda mit vier Miniaturen von Seiten, die der Entwickler in Arbeit hat.
Coda mit vier Miniaturen von Seiten, die der Entwickler in Arbeit hat.

Der integrierte Editor beherrscht Syntax-Einfärbung, Zeilennummerierung, Autovervollständigung, Blockbearbeitung und internationale Sonderzeichen. Außerdem unterstützt er die in München ersonnene "SubEtha-Engine" für Collaborative Editing. Häufig benutzte Bausteine lassen sich als Textclips einfügen, Suchen und Ersetzen funktioniert auch mit Drag and drop.

Des Weiteren bietet Coda eine Vorschau-Engine auf Basis von Apples "WebKit", flankiert durch einen DOM-Inspector für die Elementhierarchie einer Site, eine Javascript-Konsole für Fehlersuche (mit Zeilennummer) und PHP-Unterstützung. Ferner integriert ist ein Editor für Cascading Style Sheets (CSS) mit visuellem und Text-Modus. Das Terminalfenster von Mac OS X (10.4 ist Systemvoraussetzung) und eine umfangreiche HTML-Referenz lassen sich ebenfalls direkt aus dem Coda-Fenster heraus aufrufen.

Das Ganze hat Panic in eine optische ausgesprochen ansprechende und intuitive Benutzeroberfläche verpackt. Für eine Version 1.0 kann sich Coda wirklich absolut sehen lassen - zum vollkommenen Glück fehlt aber zum Beispiel noch Unterstützung für das Versionskontrollsystem Subversion (SVN). Aber die können die findigen Entwickler ja noch nachreichen. (tc)