Anwaltsstudie

Cloud-Verträge für deutsche Kunden weiter riskant

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Ein Vergleich der Cloud-Verträge von Amazon, HP, IBM, Microsoft, SAP und Salesforce deckt enorme Lücken bei der Erfüllung deutscher Rechtsnormen und damit Risiken für Kunden auf.
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Das berichtet der freie Journalist Wolfgang Miedl in seinem Blog "Sharepoint 360" unter Berufung auf eine Studie der internationalen Anwaltskanzlei Bird & Bird. "Cloud computing for the German market - A rough line legal comparison" stelle zunächst einmal fest, dass die meisten Anbieter ausländische Rechtsbegriffe verwendeten und damit die stringente Rechtsprechung deutscher Gerichte zum Thema Geschäftsbedingungen ignorierten.

Damit nähmen sie bewusst eine geringe Akzeptanz im B2B-Kundenumfeld in Kauf. Und selbst die Anbieter, die die Besonderheiten des deutschen Rechts berücksichtigten, führten in ihren Geschäftsbedingungen je Menge undurchführbare Bestimmungen auf, so Miedl weiter. Insgesamt bestehe laut Bird & Bird großer Nachbesserungsbedarf bei den Cloud Standard Agreements der Global-Player-Anbieter.