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Software Defined Networks (SDN)

Cloud Service Provider sind Vorreiter bei SDN

04.11.2015
Cloud Service Provider sind beim Einsatz von SDN ganz vorne dabei. Nachdem sie die Infrastruktur ihrer Rechenzentren virtualisiert haben, suchen sie jetzt nach Software sowie virtualisierte und software-definierte Networks, um das nötige Maß an Automatisierung, Agilität und Elastizität für ihre Kunden zu schaffen.

Fortschritte in Bereichen wie Virtualisierung, Cloud, Mobilität, Big Data (Analytics) und soziale Medien sorgen bei der Architektur von Rechenzentren derzeit für gewaltige Veränderungen. Unternehmen prüfen, welche Workloads sie intern in privaten Clouds ausführen möchten und welche Vorteile hybride Cloud-Modelle für sie haben.

Cloud Service Provider (CSP) stellt das vor besondere Herausforderung: Sie müssen RZ-Architekturen aufbauen, die ausreichende dimensioniert und so dynamisch und flexibel sind, dass sie der steigenden Nachfrage und den Anforderungen der Kunden im Hinblick auf Agilität, Verfügbarkeit und Sicherheit gerecht werden. Als ein zunehmend wichtiger Hebel dafür gilt dafür die Flexibilisierung des Netzwerks - oft zusammengefasst unter den Begriff SDN.

Während traditionelle, historisch gewachsene Netzwerke primär auf die Unterstützung mehrschichtiger (N-Tier) Client-/Server-Applikationen mit Datenverkehrsmustern von festen Endpunkten (Clients) zu speziellen Web-, Anwendungs- und Datenbank-Servern ausgerichtet sind, ist diese Art der Netzwerk-Infrastruktur den virtualisierten Workloads und den neuen Anforderungen der Cloud nicht mehr gewachsen. "Den Unternehmen und CSP wurde schmerzhaft bewusst, dass sie das Netzwerk nicht so umbauen konnten, dass es die Anwendungsworkloads in virtualisierten Umgebungen unterstützt", schreiben die Analysten von IDC in ihrem Whitepaper "Eine "Besondere Spezialität"? -Cloud-Service-Provider und ihre softwaredefinierten Netzwerke".

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Für CSPs bildet die RZ-Infrastruktur den Motor des Unternehmens. Sie müssen Services direkt und so schnell wie möglich bereitstellen. Dazu benötigen sie eine Infrastruktur, die agil, automatisiert, orchestriert und perfekt auf die unterstützten Workloads abgestimmt ist. Deshalb wird die Automatisierung zu einer Notwendigkeit. Dies trifft auf das gesamte Rechenzentrum zu, besonders aber auf die Netzwerkinfrastruktur. "CSPs können ein Netzwerk nicht auf der Basis einzelner Einheiten verwalten; dafür sind die manuellen Ressourcen zu knapp und die CLI zu unzuverlässig", schreiben die IDC-Analysten, "damit das Geschäft erfolgreich ist, brauchen sie hierfür eine softwaredefinierte Infrastruktur als Grundlage."