Neue Fritz!Box-Funktion mit Fritz!OS 5.20

Cloud-Dienst MyFritz! von AVM

Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei der IDG Business Media GmbH tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
Zu den Highlights der neuen Fritz!Box-Firmware Fritz!OS 5.20 gehört der kostenlose AVM-Cloud-Dienst MyFritz!. Allerdings ist dieser vorerst nur für die Fritz!Box 7390 verfügbar. Unser Workshop zeigt, wie Sie den Cloud-Service einrichten müssen, um von überall direkt auf ihre persönlichen Daten auf der Fritz!Box zugreifen zu können.
Foto: Malte Jeschke

Die Fritz!Box von AVM ist kein gewöhnlicher DSL-Router. Denn das Gerät vereint weitere Funktionen rund um WLAN, Telefonie und zentralem Massenspeicher (NAS). In regelmäßigen Abständen überarbeitet der Hersteller die Firmware der Geräte und erweitert sie um neue Optionen beziehungsweise Systemeigenschaften. Aktuell hat AVM die neue Firmware Fritz!OS 5.20 vorgestellt. Das erweiterte "Betriebssystem" ist vorerst nur für die Fritz!Box Fon WLAN 7390 verfügbar. Doch es soll in den nächsten Wochen auch für weitere ausgewählte Modelle erhältlich sein.

Zu den wichtigsten Neuerungen zählt dabei der AVM-eigene Cloud-Dienst MyFritz!. Damit lässt sich die Fritz!Box als zentraler Speicher für Dokumente, Fotos oder Videos nutzen, ohne dass ein spezieller DynDNS-Dienst nötig wäre. Darüber hinaus kann der Anwender auch auf die Konfiguration und die Telefondaten der Fritz!Box von überall aus direkt zugreifen.

Zu den weiteren Funktionserweiterungen von Fritz!OS 5.20 zählen eine überarbeitete Benutzeroberfläche mit direktem Zugriff auf alle entsprechenden im Netz verfügbaren Geräte, ein eigener Name für die FritzBox, die Möglichkeit, einen bestehenden Internetzugang über WLAN mitzunutzen, und ein Gastzugang per LAN. Zusätzlich bietet die Software ein verbessertes Wake on LAN über das Internet, eine überarbeitete Qualitätsanzeige der Internetverbindung sowie die Synchronisation der Online-Telefonbücher, etwa von Google, GMX oder web.de, mit dem Fritz!Box-Telefonbuch.

In diesem Workshop widmen wir uns dem "Personal Cloud Service" MyFritz!, der dem Anwender auf einem 7390-DSL-Router zur Verfügung steht. Wir zeigen praxisnah, wie man die Fritz!Box für diesen Dienst konfiguriert beziehungsweise einrichtet und diese Komfortfunktion nutzt. Als Testrechner verwenden wir ein Notebook mit Windows-7-Pro-Betriebsystem (32-Bit). Der Zugriff auf die Fritz!Box Fon WLAN 7390 erfolgt mit dem Firefox-Browser über das WLAN.