Cisco

Cloud-Datenverkehr wird bis 2015 explodieren

Matthias ist das neueste Mitglied der COMPUTERWOCHE-Redaktion und schwerpunktmäßig der Print-Ausgabe zugeordnet. Dort verantwortet der studierte Journalist die News im Ressort Produkte & Praxis. Weiter schreibt er querbeet über Software, mobile Lösungen, Endgeräte, Strategien und was sonst noch die IT-Welt bewegt.
Der Netzwerkspezialist Cisco ist sich sicher: Bis 2015 wird sich der Cloud-bezogene Datenverkehr im Vergleich zu heute verzwölffachen.
Foto: cisco

Der durch Cloud Computing verursachte Datenverkehr soll bis 2015 jährlich um 66 Prozent steigen. Im Jahr 2015 würde demnach zwölf Mal mehr Datenverkehr von Cloud Computing verursacht als heute. Dies behauptet die von Cisco in Auftrag gegebenen Studie "Global Cloud Index", die in dieser Form das erste Mal durchgeführt wurde.

Die Studie sagt weiter, dass der heutige Datenverkehr von 130 Exabyte auf 1600 Exabyte steigen soll. Damit ist das Gebiet der Cloud-Lösungen der am schnellste wachsende Teil der Rechenzentren. Der Cloud-unabhängige Datenverkehr der Rechenzentren soll ab 2015 um das Vierfache steigen.

Schon heute sollen ganze 11 Prozent des durch Rechenzentren verursachten Datenverkehr auf Cloud Computing zurück zu führen sein. Die Studie geht davon aus, dass im Jahr 2015 der Gesamtanteil bei 33 Prozent liegen soll. Einen hohen Anteil am starken Wachstum soll zunehmende Virtualisierung haben.

Passend zu dieser Prognose bietet Cisco in Zusammenarbeit mit Walgreens ab sofort für seine 43.000 Mitarbeiter und ihre Familien virtuelle Arztbesuche an. Diese sollen hauptsächlich mit Videokonferenzen und anderen Web-2.0-Diensten realisiert werden. (mst)