Machbarkeitsstudien

Cloud-Computing verwässert IT-Tests

17.01.2012
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Anzeige  Die Steuerung innovative Spitzentechnologien wie Cloud-Computing in Unternehmen erfolgt zunehmend dezentral. Doch ohne zentrale Kontrolle verlieren Machbarkeitsstudien für entsprechende Projekte an Aussagekraft, wie das US-amerikanische Beratungshaus Saugatuck zeigt.
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Klassische Tests und Machbarkeitsstudien im Bereich der IT büßen zunehmend an Zuverlässigkeit ein. Das führt dazu, dass Manager Projekte bewilligen ohne deren Folgen für die IT, die Geschäftstätigkeit oder die Kosten für das Ursprungsprojekt absehen zu können. Zu diesem Ergebnis kommt das US-amerikanische Beratungshaus Sugatuck in einem aktuellen Analysepapier. Der Grund für diese Entwicklung liegt Sugatack zu Folge in der breiten Nutzung innovativer Spitzentechnologien wie Cloud Computing, Mobility, Social Business IT sowie Big Data / Analytics in den Unternehmen. Diese Technologien haben die Voraussetzungen für geplante Tests gegenüber herkömmlichen IT-Services entscheidend verändert.

Klassische IT-Projekte unterliegen einer fundierten Evaluierung

In der klassischen IT setzen Pilotprojekte und Machbarkeitsstudien immer auf Geschäftsvorgänge und Anwenderfälle auf, denen eine Gesamtbewertung, eine Evaluierung der Kosten sowie der operativen und organisatorischen Auswirkungen zu Grunde liegen. Die Mittel für diese Projekte entstammen normalerweise den Töpfen der zentralen IT oder zentralen Unternehmensquellen, weshalb ihnen Beschränkungen auferliegen und sie leicht zu kontrollieren sind. Die wahrscheinlichen Auswirkungen auf das Unternehmen lassen sich auf diese Weise gut ermitteln oder abschätzen.

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