Megatrends bis 2020:

Cloud Computing und Desktop-Virtualisierung

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
Anzeige  Cloud Computing, Virtualisierung auf Desktop und Server sowie immer mehr Anwendungen im Browser: Das sind Experton zufolge die Megatrends der nächsten Jahre. An Bedeutung verlieren werden insbesondere Client-Betriebssysteme.
Betriebssysteme verlieren an Bedeutung. Das prophezeit Experton-Analyst Wolfgang Schwab.
Betriebssysteme verlieren an Bedeutung. Das prophezeit Experton-Analyst Wolfgang Schwab.

Betriebssysteme verlieren an Bedeutung, Nischenanbieter drängen sich in den Vordergrund, hybrides Cloud Computing verpasst den Durchbruch: So beschreibt die Experton Group die kurz- und mittelfristigen IT-Infrastruktur-Trends. Auf längere Sicht werden Utility Computing und Grid Computing immer wichtiger.

Experton-Analyst Wolfgang Schwab destillierte die sich abzeichnenden Trends aus aktuellen Anwenderprojekten und -Befragungen. Er unterteilt seine Analyse in ein "Heute und Morgen", das bis 2013 reicht, und ein "Übermorgen" von 2014 bis 2020. Für beide Zeithorizonte benennt Schwab nicht nur die Schlüsselthemen, sondern auch ihre Auswirkungen auf die Anwender.

Heute und Morgen: Für Organisationen mit einem hohen Reifegrad ist aus Experton-Sicht eine hybride Infrastruktur kennzeichnend. Externe und interne, Cloud-basierte und Server-basierte Komponenten sind in verschiedenen Mischformen vorhanden.

Wer den Großteil der Infrastruktur im Rechenzentrum virtualisiert hat, hat mit dem Übergang zu Cloud Services umso weniger Schwierigkeiten. "Ein zentralisiertes Management der Infrastruktur bleibt auch in Zukunft erfolgsentscheidend und wirkt sich signifikant auf die Effizienz aus", so Schwab.

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