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Casestudy Bauwirtschaft

Cloud Client-Computing: Fundament einer besseren IT

Reiner König hat viele Jahre als Fachredakteur bei renommierten IT-Fachverlagen gearbeitet. Seine Themenbereiche sind Hardware und Internet. Als freiberuflicher Consultant und Projekt-Manager hat er zahlreiche Unternehmen bei der Migration und Implementierung von CMS- und eCommerce-Plattformen unterstützt.
Unternehmen benötigen effiziente Lösungen für komplexe Einsatz-Szenarien, bei denen Daten sicher und in Echtzeit für verteilte Arbeitsplätze und diverse Gerätetypen bereitgestellt und synchronisieren werden sollen. Die Bauwirtschaft bietet ein ideales Beispiel dafür, wie sich hier Cloud Client-Computing erfolgreich in die Unternehmens-IT einbinden lässt.

Etwa beim großen amerikanischen Ingenieurbüro Burns Engineering, Inc. mit Hauptsitz in Philadelphia. Dieses beschäftigt ungefähr 200 Mitarbeiter, die landesweit verteilt an einer Vielzahl von Bauprojekten arbeiten. Das IT-Management steht bei jedem dieser Projekte vor der Herausforderung, vor Ort eine leistungsstarke und anforderungsgerechte Arbeitsumgebung möglichst kosteneffizient aufzubauen und sicher zu betreiben.

Zugleich folgt auch dieses Unternehmen der Entwicklung, dass immer mehr Mitarbeiter mobil agieren. Sie arbeiten beispielsweise von zu Hause aus oder im Umfeld des jeweiligen Projektortes. Da viele Projekte bei Burns Engineering, Inc. komplex und anspruchsvoll sind, besteht zusätzlich die Notwendigkeit, dass die jeweils projektverantwortlichen Personen simultan zusammenarbeiten. Große Datenmengen müssen also in Echtzeit verfügbar sein und mit hoher Zuverlässigkeit synchronisiert vorliegen. Kein Bauprojekt könnte erfolgreich gelingen, wenn die Mitarbeiter in der Zentrale mit anderen Dateiversionen arbeiten würden als ihre Kollegen auf den Baustellen oder in den Unternehmens-Zweigstellen.

VDI: Daten in Echtzeit bereitstellen

Dieses häufig anzutreffende Anforderungsprofil - Verfügbarkeit großer Datenmengen in Echtzeit, Datei-Synchronisierung, verteilte Arbeitsplätze und die Diversität von Endgeräten - spricht für einen Lösungsansatz, den die IT schon seit langem kennt: Das klassische Terminal (oder Workstation), das remote von einem zentralen Rechenzentrum mit erforderlichen Daten und Applikationen beliefert wird.

Genau für diesen Ansatz steht Cloud Client-Computing, beziehungsweise VDI (Virtual Desktop Infrastructure).

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Die Case Study beschreibt:

  • Welche Anforderungen die IT des Ingenieur-Büro Burns bei einer Standorteinrichtung erfüllen muss.

  • Welche Vorteile der Einsatz von Cloud Client-Computing dabei bietet.

  • Wie es dank virtualisierter Workstations gelang, die Einrichtungskosten um bis zu 44.000 Euro pro Standortplatz zu senken.

Eine virtualisierte Desktopinfrastruktur nimmt beispielsweise dem BYOD-Thema (Bring Your Own Device) seine Komplexität und entlastet IT-Verantwortlichen in Sicherheitsfragen. Mit VDI lassen sich alle verfügbaren privaten und externen Endgeräte unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem einfach und schnell in jede bestehende IT-Landschaft integrieren. Das ist standardmäßig möglich, ohne die hohen Anforderungen an die Datensicherheit zu kompromittieren. Private und geschäftliche Daten bleiben strikt voneinander getrennt.

Kosten und ROI durch Virtualisierung.
Kosten und ROI durch Virtualisierung.
Foto: IDC, Dell

Die eigentlichen Vorteile für die geschäftlichen Nutzer liegen jedoch an anderer Stelle: Der Anwender interessiert sich primär für den Aspekt Performance. Diese Anforderung erfüllen VDI-basierte Umgebungen mit Bravour. Sämtliche Applikationen und Daten stehen virtualisiert und in Echtzeit zur Verfügung. Sie werden nicht auf dem Endgerät gestartet oder gespeichert, sondern über einen zentralen Rechner ausgeliefert. Es müssen also keine Daten erst irgendwohin übertragen werden. Die Anwendung läuft stets zentral, mobile oder lokale Endgeräte agieren nur als Portal in die die jeweilige Applikation hinein.

Höchste Sicherheit dank Cloud Client-Computing

Dazu kommt noch bestmöglicher Schutz der Daten vor Zugriff durch unbefugte Dritte. Die Security-Argumente sollten angesichts der immensen Kosten, die ein nicht abgewehrter Cyber-Angriff in einem Unternehmen verursachen kann, bei der Entscheidung für oder gegen eine VDI-Lösung unbedingt in Betracht gezogen werden. Laut der Studie "e-Crime 2015" der Beratungsgesellschaft KPMG beläuft sich die durchschnittliche Gesamtschadenssumme für ein Unternehmen pro erfolgreichem Angriff, gemittelt über alle Deliktarten, auf rund 370.000 Euro. Rechnet man diese Schadenskosten gegen die Investitionen auf, die bei einem VDI-Projekt anfallen, dürfte eine VDI-getragene Umgebung für Unternehmensverantwortliche eine attraktive Lösung darstellen.

Durchschnittliche Schadenshöhe pro E-Crime-Fall bei Unternehmen in Deutschland.
Durchschnittliche Schadenshöhe pro E-Crime-Fall bei Unternehmen in Deutschland.
Foto: KPMG

Zurück zum Anwendungsszenario von Burns Engineering, Inc.: Der verantwortliche IT-Manager hat im Vorfeld eine umfassende Nutzen-Analyse bezüglich eines VDI-Einsatzes durchgeführt und sich sehr schnell für dieses Konzept entschieden. In der Praxis leiten sich für Burns Engineering, Inc. zahlreiche konkrete Vorteile ab:

  • Örtlich getrennt agierende Nutzer können in Echtzeit große Datenmengen bewegen.

  • Projektbezogene Daten sind viel schneller synchronisiert und versionssicher.

  • Die Einrichtungs- und Wartungszeit der IT an den Projektstandorten wurde deutlich verkürzt.

  • Der Verwaltungsaufwand der örtlichen oder mobilen Endgeräte verringert sich, wodurch sich auch die IT-Kosten senken lassen.

  • Das Terminal-Konzept verbessert die Sicherheit allgemein und ermöglicht eine striktere Durchsetzung von Unternehmensrichtlinien (Stichwort Compliance).

Fazit

Die beiden letztgenannten Punkte - Sicherheit und Compliance - schlagen den Bogen von unserem Beispiel aus der Bauwirtschaft zu allen anderen Branchen. Genannt seien stellvertretend Dienstleister/Call-Center, Einzelhandel, Energiewirtschaft, Gesundheitswesen, Pharmabranche, Finanzunternehmen, Behörden und öffentliche Verwaltung, Schulen, Universitäten oder Institute. Viele IT-Manager aus diesen Bereichen suchen dringend nach Lösungen, ihre heterogene und zu komplexe IT-Struktur zu verschlanken und zukunftsfähig zu machen.

Mehr Sicherheit, schnelle Datenverfügbarkeit, optimale Abbildung von Teamprozessen und schlussendlich natürlich auch die Reduzierung der Anschaffungs- und Betriebskosten sind die großen Themen für die IT-Verantwortlichen. Cloud Client-Computing ist hierbei sicher einer der vielversprechendsten Lösungsansätze. Dell bietet dank jahrelanger Erfahrung in diesem Bereich hierfür die passenden Lösungen und Produkte.

Weiterführende Links:

Die Lösung für eine effizientere VDI

Desktop-Virtualisierung (VDI) schützt Endgeräte vor jeglicher Schadsoftware

10 Argumente für die Desktop-Virtualisierung