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Clinton-Gegner Starr soll nun Microsoft jagen

15.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Eine von Microsoft-Gegnern gebildete Herstellervereinigung hat Kenneth Starr engagiert, um das US-Justizministerium bei seiner Klage im Microsoft-Kartellprozess zu unterstützen. Starr stand zunächst als Whitewater-Sonderermittler gegen den scheidenden US-Präsidenten Bill Clinton im Rampenlicht und löste dann durch die Offenlegung des Sex-Skandals um Monica Lewinsky ein Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton aus. Der Rechtsanwalt ist von der Organisation "Project to Promote Competition & Innovation in the Digital Age" (Procomp) beauftragt worden, eine Stellungnahme für das Berufungsgericht zu verfassen, das das Verfahren zurzeit bearbeitet. Hinter Procomp stehen unter anderem Oracle und Sun Microsystems.