IE9 optimal einsetzen

Clevere Tipps für den Internet Explorer 9

04.09.2011 | von Moritz Jäger (Autor) 
Moritz Jäger
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
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Mit einigen Kniffen können Sie den Microsoft Internet Explorer 9 optimieren und an die persönlichen Bedürfnisse anpassen.

Der Internet Explorer 9 bietet eine aufgeräumte und auf das Nötigste reduzierte Bedienoberfläche. Zahlreiche Funktionen sind aber trotzdem über die offensichtlichen Bedienelemente zu erreichen. Andererseits verbirgt sich Optimierungspotenzial unter der Haube, hier ist eine Änderung in der Registry notwendig.

Wir haben nützliche Tipps zur Optimierung des Internet Explorer 9 zusammengetragen. Fangen wir gleich an:

Start beschleunigen

Nach der Neuinstallation von Internet Explorer 9 startet der Browser zügig. Aber spätestens nach ein paar Tage und der Installation einiger Add-Ons dauert es schon länger. Und irgendwann trödelt der IE9 beim Start wie früher sein Vorgänger nach einiger Zeit.

Add-on-Verwaltung: Der IE9 liefert Ihnen hier Informationen zu den Erweiterungen.
Add-on-Verwaltung: Der IE9 liefert Ihnen hier Informationen zu den Erweiterungen.

In der Regel ist es aber nicht der Browser, der langsamer wird, sondern jedes vom Anwender installierte Add-On will auch geladen sein. Einige Erweiterungen erweisen sich dabei als Startbremse. Bei der Identifizierung der langsamen Erweiterungen hilft die Add-On-Verwaltung des Browsers. Sie erreichen Sie über die Schaltfläche "Extras" (das Zahnradsymbol rechts oben).

Der IE9 listet ist der die Add-On-Verwaltung nicht nur die installierten Erweiterungen auf, sondern auch einige ihrer Kenndaten wie die benötigte Ladezeit. So lassen sich Leistungsbremsen identifizieren und gegebenenfalls durch Alternativen ersetzen. Sie können die entsprechende Erweiterung auch deaktivieren, allerdings führt das spätestens dann zu Fehlfunktionen, wenn eine Webseite davon Gebrauch machen will.

Auf den Angaben basiert übrigens auch der Add-On-Leistungsratgeber von IE9. Er verwendet die Add-On-Ladezeit und benachrichtigt den Anwender bei Add-Ons, die die Browser-Sitzung verlangsamen. Microsoft hat den Schwellwert standardmäßig auf 0,2 Sekunden voreingestellt.

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