Web

 

Clearcube baut "Desktop-Blades"

23.09.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Den Begriff Serverblade/Bladeserver muss man IT-Managern heutzutage eigentlich nicht mehr erklären. Die texanische Firma Clearcube versucht das Konzept nun quasi im Desktop-Bereich zu etablieren und will damit die Lücke zwischen herkömmlichem PC und Thin Client schließen.

Die Lösung von Clearcube verlagert schlicht den Inhalt von sonst auf oder unter dem Schreibtisch befindlichen PCs in den Server-Raum (oder das RZ, je nach Firmengröße), wo die Innereien in Form kompakter Blades in Racks stecken und sich so einfach supporten und mit Clearcube-Software zentral managen lassen. Der Benutzer findet auf seinem Schreibtisch nur noch eine kleine Schachtel ("C/Port") mit Anschlüssen für Bildschirm, Tastatur und Maus sowie Ethernet, das die Verbindung zum persönlichen Blade im Clearcube-Rack herstellt.

Der Anbieter verspricht mit seinem Ansatz 30 Prozent niedrigere Desktop-Kosten bei gleichzeitig höherer Sicherheit und einfacherem Management. Eine echten Pferdefuß haben wir auf die Schnelle noch nicht entdecken können - vielleicht finden Sie ja einen... (tc)