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Citrix bringt neue Versionen von Metaframe und Nfuse

13.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit einem VPN-Produkt (Virtual Private Network) sowie neuen Versionen von "Metaframe" und "Nfuse" versucht Citrix, auch bei ASPs (Application Service Providers) und Großunternehmen verstärkt Fuß zu fassen.

Die VPN-Lösung "Extranet 2.0" von Citrix soll Nutzern über den Aufbau virtueller privater Netzwerke den sicheren Zugriff auf Anwendungen via Internet ermöglichen. So bietet die Software laut Hersteller die zweifache Überprüfung der Nutzer-Authentizität, umfassende Zugriffskontrolle sowie Verschlüsselungs-Features. Extranet läuft unter Windows 95, 98, 2000 und CE, ist aber auch für Macintosh, Linux und Solaris erhältlich. Die VPN-Software kostet pro (genannten) Nutzer 99 Dollar.

"FR1" ist das erste Feature Release der Software "Metaframe 1.8", die es via ICA-Protokoll (Independant Computing Architecture) auch Nicht-Windows-Clients ermöglicht, über Microsofts Terminal-Server auf Windows-Applikationen zuzugreifen. Zu den Neuheiten von FR1 zählt natives TCP/IP-Browsing. Für Anwender von Metaframe 1.8, die an dem Subscription-Advantage-Programm von Citrix teilnehmen, ist die Software kostenlos, ansonsten beträgt der Preis 1295 Dollar.

Die Software "Nfuse 1.5" umfasst eine Metaframe-Server-, eine Web-Server- sowie eine ICA-Client-Komponente und erlaubt personalisiertes, interaktives Arbeiten mit Windows-Applikationen via Standard-Browser. Zudem soll sie ASPs und Administratoren die Applikationskontrolle ermöglichen. Für Metaframe-Anwender ist Nfuse 1.5 kostenlos.