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Cisco will Viren und Würmer am Ausbreiten hindern

28.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit zwei neuen Produkten will Cisco Systems im Rahmen seiner Strategie "Adaptive Threat Defense" die Verbreitung von elektronischen Schädlingen eindämmen. "Incident Control System" (ICS) entstammt der Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsspezialisten Trend Micro. Dessen Trendlabs sollen künftig aktuelle Informationen über Virenepidemien und Wurm-Attacken liefern. Diese Meldungen werden von ICS zu Regelsätzen für Ciscos Intrusion-Prevention-System (IPS) umgewandelt. Indem diese Anweisungen auf die Geräte verteilt werden, sollen sich Attacken rechtzeitig abwehren lassen, bevor größerer Schaden entsteht.

Außerdem stellte der Anbieter mit "Distributed Threat Mitigation for IPS" eine Lösung für das Identifizieren, Verwalten und Beseitigen von lokalen Schwachstellen vor. Cisco ergänzt damit sein "Security Monitoring Analysis and Response System". Dieses soll mit Hilfe der Erweiterung in der Lage sein, Bedrohungen zu erkennen und Informationen darüber an andere Cisco-IPS-Geräte zu senden, die sie dann blocken.

Des Weiteren hat der Netzspezialist neue Versionen seiner Intrusion-Prevention-Lösung sowie des Internetworking Operating Systems (IOS) angekündigt. IPS 5.1 soll noch im September verfügbar sein, das nächste IOS-Release ist für den November geplant. (ave)