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Cisco strukturiert um

03.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Heimlich, still und leise hat Cisco Systems wieder seine interne Organisation verändert. Von den erst letzten August gebildeten elf Technologie-Abteilungen (Computerwoche online berichtete) sind jetzt nur noch acht übrig. Dabei handelt es sich um Switching/Voice/Storage, Ethernet-Access, Access/Routing, Carrier Systems, Optical Networking, Network-Management, Internet Technologies, und Service-Provider.

Access, Voice und Storage waren bislang eigenständige Einheiten, die nun mit anderen verschmolzen wurden. Der bisher separate Bereich Wireless wurde aufgeteilt in die Kategorien "Mobile" und "Wireless LANs" und auf Access/Routing beziehungsweise Ethernet-Access aufgeteilt. In der Access/Routing-Abteilung geht auch die "Aggregation Group" auf. Die Carrier Systems Group wurde im Frühjahr neu gebildet.

Bemerkenswert ist zudem die Ernennung von Roland Acra, bislang Vice-President und General Manager der Internet-Routing-Group von Cisco, zum Leiter einer neu geschaffenen Abteilung "Service-Provider CTO". Neben ihm wurden Larry Birenbaum, Joel Bion, Luca Cafiero, Prem Jain, and Jayshree Ullal zu Senior-Vice Presidents ernannt. Zusammen mit Mike Volpi und Charlie Giancarlo besteht Ciscos Technologie-Organisation nunmehr aus acht Personen, die unter der Leitung des Chief Development Officers (CDO) Mario Mazzola arbeiten.

Cisco sieht die Umstrukturierung als "natürliche Weiterentwicklung" der im August 2001 vollzogenen Änderungen. Sie soll dem Hersteller helfen, sich besser auf die Kerngeschäft Routing und Switching zu konzentrieren. Gleizeitig erlaube sie, entstehende Märkte wie Security, Storage, Voice und Wireless gezielt zu adressieren. (ave)