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"Cisco-Schreck" geht zu Juniper

07.11.2005
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) -Michael Lynn, ehemaliger Sicherheitsspezialist bei Internet Security Systems (ISS), ist wieder in Lohn und Brot.

Einen neuen Arbeitsplatz hat Lynn bei dem Netzanbieter Juniper Networks gefunden. Bei ISS hatte der Security-Experte vor einigen Monaten gekündigt, nachdem sein damaliger Arbeitgeber und Cisco ihn davon abhalten wollten, auf der US-amerikanischen Sicherheitskonferenz "Black Hat" im Juli auf eine kritische Schwachstelle in Cisco-Routern hinzuweisen. Er war daraufhin von Cisco verklagt worden und hatte die Auflage erhalten, seine Ergebnisse nicht weiter öffentlich zu diskutieren. Sein Ziel könnte Lynn dennoch erreicht haben: Immerhin hat Cisco in der vergangenen Woche bereits eine zweite Sicherheitslücke in seinem Router-Betriebssystem "IOS" geflickt, die nach Angaben des Herstellers mit Lynns Nachforschungen im Zusammenhang steht. (kf)