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Cisco erwacht unsanft aus dem Kaufrausch

26.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der kalifornische Netzwerkkonzern Cisco Systems will aufgrund der derzeitigen US-Konjunkturschwäche künftig weniger Unternehmen aufkaufen. "Wir werden die Geschwindigkeit, mit der wir Mitarbeiter einstellen, reduzieren und die Ausgaben noch weiter beschränken", erklärte Ciscos Chef-Stratege Mike Volpi gegenüber dem "Handelsblatt". Stattdessen will sich das Unternehmen verstärkt auf die interne Technologieentwicklung konzentrieren. Cisco, das mit seinem jüngsten Ergebnis die Prognosen der Wallstreet nicht erfüllte, hatte vor kurzem angekündigt, bis zu 5000 seiner festangestellten Mitarbeiter entlassen zu wollen (Computerwoche online berichtete). CEO John Chambers rechnet damit, dass die Konjunkturschwäche in den USA noch "mindestens drei weitere Quartale" lang

anhält.

Die Anleger reagierten enttäuscht: Das Cisco-Papier fiel am vergangenen Freitag um 1,06 Dollar und notierte zum Börsenschluss bei 18,69 Dollar.