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Cisco erneuert Firewall-Betriebssystem

14.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Cisco hat ein Software-Update angekündigt, mit dem sich die Firewalls der Serie "Pix" um Sicherheitsfunktionen erweitern lassen sollen. Mit der Version 6.2 des Pix-Betriebssystems können die Firewalls entfernte Seiten wie Endpunkte eines Virtual Private Networks (VPNs) ansteuern, so Richard Palmer, Chef der Sicherheitsabteilung bei Cisco. Durch solche VPN-Tunnels lassen sich zum Beispiel neue Konfigurationen und Filterregeln laden. Außerden sollen sich die für Internettelefonie gebräuchlichen Protokolle "H.323v2" und "SIP" (Session Initiative Protocol) absichern lassen.

Auch die Hardware hat Cisco erneuert. In der Reihe der Pix-Firewalls sollen nun die Modelle "506E" und "515E" für höhere Durchsatzraten sorgen. Im Gegensatz zu den Vorgängern sind die Geräte mit Prozessoren ausgestattet und verarbeiten dadurch anfallende Datenmengen mehr als doppelt so schnell, so der Hersteller. Sie sind für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen gedacht und kosten 1695 beziehungsweise 3495 Dollar. (lex)