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CIOs wollen 2004 durchschnittlich 1,4 Prozent mehr ausgeben

10.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einer weltweiten Erhebung der Unternehmensberatung Gartner bei 956 Chief Information Officers (CIOs) werden die Technologiebudgets in diesem Jahr um 1,4 Prozent angehoben. Allerdings werden 40 Prozent der Befragten neue Investitionen erst ab der zweiten Hälfte 2004 tätigen.

Bei den Prioritäten in Sachen IT-Ausgaben stehen Sicherheitsaspekte beziehungsweise die Verbesserung der IT-Sicherheit ganz oben auf der Liste. Auch in den Schutz von Daten wollen die IT-Verantwortlichen zunehmend investieren. Weiterhin ein vorherrschendes Thema ist zudem die Reduktion der IT-Kosten.

Darüber hinaus benannten die befragten CIOs das Thema Outsopurcing als weiterhin sehr wichtig. Allerdings gilt dies weniger für die Auslagerung ganzer Geschäftsanwendungen oder -prozesse wie beim Business Process Outsourcing (BPO). Vielmehr zeigen die IT-Manager ein großes Interesse daran, gewisse Operationen abzutrennen und fremdzuvergeben, um so den verwaltungstechnischen und personellen Überhang zu reduzieren.

Mehr als Zweidrittel der Befragten gaben an, dass BPO für ihr Unternehmen bis 2007 keine bedeutende Rolle spielen werde. Allerdings fanden die Gartner-Analysten auch heraus, dass die meisten CIOs in Entscheidungen darüber, ob Unternehmen BPO nutzen werden, überhaupt nicht eingebunden sind. BPO-Anbieter, so Gartner, würden solche Deals immer direkt mit der Geschäftsleitung einfädeln und die IT-Verantwortlichen gar nicht erst fragen. Dabei sei es ein Fehler der Unternehmen, CIOs nicht an BPO-Entscheidungen teilhaben zu lassen. (jm)