Markt für IT-Beratung

CIOs holen Berater für BI

17.12.2009
Von Nicolas Zeitler
CIOs holen sich dieses Jahr vor allem beim Thema BI Hilfe von externen Beratern. Prozess-Innovation spielt dagegen wegen der Wirtschaftskrise zurzeit eine geringere Rolle auf dem Beratungsmarkt.

Business Intelligence ist in der IT-Beratung zurzeit das gefragteste Thema. Gegenüber 2008 hat es an Bedeutung noch zugelegt. Das hat das Beratungsunternehmen Lünendonk aus Kaufbeuren in einer Befragung von 50 Firmen aus IT-Beratung und Systemintegration in Deutschland ermittelt. Am zweithäufigsten fragen die Kunden der Beratungsfirmen nach Begleitung bei Projekten rund um Prozesserneuerung.

Business Intelligence und CRM können CIOs aus der Krise helfen. Damit erklärt die Lünendonk GmbH, warum diese Themen auf dem Beratungsmarkt an Bedeutung zugelegt haben.
Business Intelligence und CRM können CIOs aus der Krise helfen. Damit erklärt die Lünendonk GmbH, warum diese Themen auf dem Beratungsmarkt an Bedeutung zugelegt haben.
Foto: Lünendonk

Dieses Thema hat im Vergleich zum Vorjahr leicht an Bedeutung verloren. Schuld ist offenbar die Wirtschaftskrise. Lünendonk zufolge halten sich die Firmen mit Investitionen zurzeit zurück. Selbst wichtige Projekte, in denen Geschäftsprozesse modernisiert werden sollen, würden verschoben.

Wichtiger als im Vorjahr ist nach Einschätzung der befragten Beratungsfirmen für IT-Anwender dagegen Beratung zu Sicherheitsthemen und CRM. Dass CRM neben BI an Bedeutung gewonnen hat, erklärt Lünendonk gleichfalls mit der Wirtschaftskrise. Beide Themenfelder lieferten Führungskräften wichtige Informationen zur Steuerung und Kontrolle ihrer Entscheidungen.

Was die Marktentwicklung für IT-Beratung und Systemintegration insgesamt angeht, halten sich die Beratungsfirmen zurück. Im statistischen Mittel ergibt die Lünendonk-Befragung einen prognostizierten Zuwachs von 1,6 Prozent. Indes rechnet jeder vierte Berater mit einer Stagnation des Geschäfts, 13 Prozent sogar mit einem Rückgang.

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