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Ciber übertrifft die Erwartungen

27.07.2006
Vor allem das Geschäft mit lokalen Regierungen und Behörden hat im zweiten Quartal zugelegt.

Das US-amerikanische IT-Beratungshaus Ciber hat für sein Ende Juni abgeschlossenes zweites Geschäftsquartal gute Zahlen vorgelegt: Der Nettogewinn stieg um 2,4 Prozent auf 6,8 Millionen Dollar; der Umsatz verbesserte sich um 3,8 Prozent auf 250 Millionen Dollar und übertraf damit sogar die Anfang des Monats nach oben korrigierten Prognosen. Ohne die im vergangenen Jahr verkaufte IT-Staffing-Sparte lag das organische Wachstum bei sechs Prozent.

In den vergangenen Monaten konnte Ciber einige lukrative Beratungsaufträge an Land ziehen - etwa mit der Regierung des US-Bundesstaats New Hampshire sowie mit Walter Reed Medical Center. Ende Juni betrug das Auftragsvolumen satte 2,5 Milliarden Dollar. Am besten lief das Geschäft mit städtischen und staatlichen Verwaltungen: Hier wuchsen die Einnahmen organisch um 17 Prozent auf 36,2 Millionen Dollar. Die europäische Niederlassung verbesserte sich um sieben Prozent auf 59 Millionen Dollar. Auf US-Bundesebene musste Ciber dagegen den Verlust eines größeren Auftrags und damit einen Umsatzrückgang um wiederum 17 Prozent hinnehmen.

Einer der Schlüsselfaktoren für die gute Geschäftsentwicklung ist laut Mac Slingerlend, President und CEO (Chief Executive Officer) bei Ciber, die Offshore-Strategie, die sein Unternehmen seit fünf Jahren konsequent verfolge. Erst vor ein paar Wochen wurde ein neues Service-Center im indischen Bangalore eröffnet, das rund 500 Berater beschäftigen soll.

Für das Gesamtjahr rechnet Ciber jetzt mit einem Umsatz zwischen 975 Millionen und 985 Millionen Dollar. (sp)