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Chrysler entwickelt virtuell auf Itanium-2-Cluster

20.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die zu DaimlerChrysler gehörende Chrysler Group wird einen Teil ihres Rechenzentrums auf ein Cluster mit im Rack verbauten HP-Workstations vom Typ "zx6000" mit Itanium-2-Prozessoren von Intel umrüsten, die unter HP-UX laufen. Darauf arbeitet die Software "Virtual Product Development" von MSC.Software. Nach Angaben der Hersteller-Troika erhofft sich Chrysler von der neuen Lösung um bis zu 50 Prozent schnellere Berechnung von simulierten Geräusch-, Vibrations- und Härtetests bei der Entwicklung von Aufhängungen, Fahrgestellen und Innenausstattung. Abgelöst wird durch das neue System eine nicht näher spezifizierte RISC-Infrastruktur.

Chrysler hatte bereits im vergangenen Jahr 128 HPC-Cluster (High-Performance Computing) mit Xeon-Prozessoren für Crash-Analysen in Betrieb genommen. Mit der Intel-basierenden Lösung erreichte der Automobilhersteller nach eigenen Angaben 20 Prozent mehr Durchsatz bei gleichzeitig niedrigeren Kosten. (tc)