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Chipdesigner Arm meldet leichtes Wachstum und Übernahme

28.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der britischen Arm Holdings Plc gelang es im Schlussquartal 2003, Umsatz und Gewinn wieder zu steigern: Der Nettoprofit des in Cambridge ansässigen Unternehmens kletterte nach US-Gaap gegenüber dem Vorjahresquartal von 3,4 Millionen auf 3,7 Millionen Pfund (rund 5,9 Millionen Euro). Die Einnahmen erhöhten sich um fünf Prozent auf 34 Millionen Pfund (etwa 54 Millionen Euro); das entspricht gleichzeitig einem Zuwachs um sieben Prozent gegenüber dem vorangegangenen dritten Quartal. Wegen der anhaltenden Dollarschwäche - Arm erwirtschaftet mehr als 90 Prozent seines Umsatzes in Dollar- sanken jedoch die Lizenzerlöse sequenziell von 13,1 Millionen auf 12,9 Millionen Pfund (zirka 20,4 Millionen Euro). Das Management warnte vor einer ähnlichen Entwicklung im laufenden ersten Quartal. Finanzchef Tim Score kündigte jedoch an, im Gesamtjahr werde das Unternehmen mit einer Reihe neuer Produkte

diesem Trend entgegensteuern.

Über das ganze Jahr 2003 betrachtet, verbuchte der auf Chips für Mobiltelefone und Handhelds spezialisierte Hersteller einen Umsatzrückgang von 150,9 Millionen auf 128,1 Millionen Pfund (rund 203 Millionen Euro). Der Gewinn vor Steuern sank gleichzeitig von 45,4 Millionen in 2002 auf 28,4 Millionen Pfund (etwa 45 Millionen Euro).

Zusammen mit den Zahlen gab Arm nun die Übernahme von Triscent bekannt. Das Unternehmen aus Mountain View, Kalifornien, hat sich auf konfigurierbare System-on-a-Chip-Produkte sowie Microcontroller spezialisiert und beschäftigt 41 Mitarbeiter. Mit Hilfe von Triscend will Arm in den vermeintlich zukunftsträchtigen Markt für 32-Bit-Microcontroller einsteigen. Der Kaufpreis für die privat gehaltene Company beträgt 15 Millionen Dollar, davon werden 1,8 Millionen beim Erreichen bestimmter Ziele im ersten Jahr nach der Akquisition gezahlt. (mb)