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Chinas Softwareindustrie braucht internationale Strategien

19.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Chinas IT-Industrie hat in den vergangenen Jahren kräftig aufgeholt - allerdings bislang vorwiegend im Hardwaremarkt. Nach Ansicht von William Miller, Vorsitzender des Verwaltungsrats bei der Firma Borland, die in Singapur ein großes Softwareentwicklungszentrum unterhält, steckt in der chinesischen Softwareentwicklung jedoch ein enormes Potenzial.

Im Moment hapere es allerdings noch an der internationalen Ausrichtung der chinesischen Anbieter. Um wettbewerbsfähig zu sein, müsse die Branche globale Produkte entwickeln, die in unterschiedlichen Märkten auf Akzeptanz stoßen, empfiehlt der Branchenexperte. In Japan und Korea beginne sich diese Strategie bereits auszuzahlen. (sp)