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China plant nationales Grid

26.09.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - China will bis 2006 die Rechenzentren der Universitäten zu einem Grid zusammenschließen und damit die Leistung eines Supercomputers zur Verfügung stellen. Im "China Education and Research Network" werden sich mehr als 15 Billionen Rechenschritte pro Sekunde (15 Teraflops) ausführen lassen, heißt es beim chinesischen Kultusministerium. In der Top500-Liste der Supercomputer läge das Grid damit auf dem zweiten Rang nach NECs "Earth Simulator" (35 Teraflops) und vor Hewlett-Packards "ASCI Q" (13 Teraflops). Das Grid soll wissenschaftlichen Zwecken zur Verfügung gestellt werden, unter anderem für die Medizin, die petrochemische Industrie und für die Vorhersage von Erdbeben. Außerdem wird es voraussichtlich zur Unterstützung der Initiative "Digital Olympics" eingesetzt, die parallel zu den olympischen Spielen 2008 in Peking stattfinden soll. (lex)