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Chatprogramm mIRC lädt Hacker ein

06.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In der weit verbreiteten IRC-Software (Internet Relay Chat) "mIRC" haben Experten zwei schwere Sicherheitslücken gefunden. Durch sie könnten Hacker Zugriff auf Rechner bekommen, auf denen das Chat-Programm installiert ist. Die Lücken werden von so genannten "Buffer Overflows" verursacht. Diese Speicherüberläufe entstehen, wenn bestimmte IRC-Server Namen mit einer Länge von über 200 Zeichen an die Clients schicken. Schädlicher Code wie zum Beispiel Würmer oder Trojanische Pferde, der sich an solche Namen anhängen lässt, kann dann ausgeführt werden. Noch unklar ist, ob auch die aktuelle mIRC-Version 6.0 betroffen ist, die seit dem vergangenen Wochenende verfügbar ist. (lex)