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Charter geht an die Börse

29.07.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Das rasch wachsende Kabelimperium Charter Communications von Software-Milliardär Paul Allen noch im dritten Quartal dieses Jahres an die Börse gehen und hofft, für 3,45 Milliarden Dollar Anteile zu verkaufen. Die genaue Zahl der Aktien wurde noch nicht bekanntgegeben. Der Microsoft-Mitbegründer wird auch nach dem Börsengang, der noch von der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) genehmigt werden muß, seine Mehrheitsbeteiligung an dem Kabelfernsehunternehmen behalten. Allerdings soll der von Allen gehaltene Prozentsatz von augenblicklich 97 auf voraussichtlich 60 reduziert werden. Erst im vergangenen Sommer hatte der Milliardär Charter für 2,5 Milliarden Dollar plus Übernahme der Schulden in Höhe von zwei Milliarden Dollar erworben.