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Cenit will 2002 operativ schwarze Zahlen schreiben

13.05.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Stuttgarter IT-Dienstleister Cenit AG hat in seinem ersten Geschäftsquartal 2002 einen Nettoverlust von 637.000 Euro oder 0,15 Euro je Aktie ausgewiesen. Damit konnte das Unternehmen sein Defizit gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 1,4 Millionen Euro senken. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich von minus 1,7 auf minus 0,6 Millionen Euro. Der Umsatz des schwäbischen Systemhauses fiel im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 23,1 Millionen Euro. Allerdings trennte sich die Cenit AG Ende 2001 von seinen Töchtern in Nordamerika und Großbritannien, so dass deren Einnahmen im abgelaufenen Berichtszeitraum nicht mehr berücksichtigt sind.

Das Unternehmen sieht sich auf dem besten Wege, bis zum Jahresende 2002 ein positives Ebit zu erreichen. Hoffnung mache vor allem das Deutschland-Geschäft: Hier konnte die Cenit AG ihr Ebit von minus 0,7 auf minus 0,4 Millionen Euro reduzieren und die Kosten um 1,7 auf 9,9 Millionen Euro senken. Der Umsatz fiel jedoch von 22,4 auf 17,7 Millionen Euro. Als positiv hoben die Stuttgarter hervor, dass die Bankverbindlichkeiten um 36 Prozent oder 4,8 Millionen Euro gesenkt wurden.

Die Nachrichten überzeugten offenbar auch die Anleger: Das Cenit-Papier stieg am heutigen Montagnachmittag um 10,5 Prozent auf 3,37 Euro (Stand: 15:25 Uhr). (ka)