Web

 

Cenit rückt dem Jahresziel ein Stück näher

02.08.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Stuttgarter IT-Dienstleister Cenit AG konnte im ersten Halbjahr 2002 seine Verluste im Vergleich zum Vorjahr deutlich senken: Nach vorläufigen Berechnungen schrumpfte das Minus vor Steuern (EBT) von 5,5 Millionen auf 930.000 Euro. Rückläufig war allerdings auch der Umsatz. Er fiel im Jahresvergleich um knapp 27 Prozent von 62,5 Millionen auf 45,9 Millionen Euro. 35,9 Millionen Euro oder 78 Prozent davon erwirtschaftete das schwäbische Systemhaus in Deutschland. Allerdings hatte sich Cenit Ende 2001 von seinen Töchtern in Nordamerika und Großbritannien getrennt, so dass deren Einnahmen im abgelaufenen Berichtszeitraum nicht mehr berücksichtigt sind.

Cenit sieht sich trotz Branchenflaute im Aufwind: die Stuttgarter schrieben hierzulande im zweiten Quartal mit 100.000 Euro erstmals wieder einen kleinen EBT-Gewinn. Für die französischen Aktivitäten wies Cenit einen leichten EBT-Verlust von 200.000 Euro aus, in der Schweiz verbuchte das Unternehmen ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis. Da wie im ersten Vierteljahr ein positiver Cashflow erzielt wurde, konnten die Stuttgarter ihre kurzfristigen Bankverbindlichkeiten um weitere 1,2 Millionen auf sieben Millionen Euro senken.

Insgesamt sieht sich das Unternehmen dem Ziel ein gutes Stück näher, ein positives Jahresendergebnis vor Steuern auszuweisen. Einen vollständigen Quartalsbericht will Cenit am 20. August veröffentlichen. (mb)