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Cenit ist trotz Umsatzrückgang optimistisch

15.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Cenit AG Systemhaus verbuchte im ersten Quartal einen Umsatzeinbruch um 27 Prozent auf 16,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Als Ursache für den Rückgang führte das Unternehmen die gesunkenen Hardware-Umsätze sowie die Ausgliederung der französischen Tochter Spring Technologies an. Als Resultat stieg der EBITDA-Verlust gegenüber dem Vorjahr von 50.000 auf 200.000 Euro. Das EBT-Minus sank dagegen um 200.000 auf eine halbe Million Euro, der Fehlbetrag reduzierte sich von 15 auf 13 Cent pro Aktie.

Hoffnung auf eine Trendwende zieht das Stuttgarter Unternehmen jedoch aus dem um zehn Prozent gestiegenen Dienstleistungsanteil an den Gesamterlösen. In Deutschland, wo inzwischen 96 Prozent der Einnahmen erzielt werden, gelang es Cenit außerdem, das Ergebnis trotz rückläufiger Einnahmen deutlich zu verbessern: So wuchs der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum von 100.000 auf 700.000 Euro. Mit 500.000 Euro schrieb das Systemhaus hierzulande außerdem einen leichten Vorsteuergewinn, nachdem im Anfangsquartal 2002 noch ein ebenso hoher EBT-Verlust verbucht worden war. Das aktuelle Ergebnis wurde allerdings durch einen Teilerlös von 600.000 Euro aus dem Verkauf der französischen Tochter (Computerwoche online berichtete) positiv beeinflusst. Das Management ist nun zuversichtlich, noch im laufenden

Geschäftsjahr die Gewinnschwelle zu erreichen. (mb)