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Cenit AG senkt Umsatz und Verlust

14.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Cenit AG Systemhaus verbuchte im zweiten Quartal 2003 erneut einen drastischen Umsatzrückgang: Wegen der gesunkenen Hardware-Erlöse und der Ausgliederung der französischen Tochter Spring Technologies brachen die Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 22,8 Millionen auf 13,4 Millionen Euro ein. Der Rückgang konnte nach eigenen Angaben jedoch beim Ergebnis teilweise durch die höhermargigen Beratungseinnahmen aufgefangen werden. Mit 320.000 Euro erzielte das Stuttgarter Unternehmen im Berichtszeitraum sogar erstmals wieder einen leichten Vorsteuergewinn (EBT).

Im ersten Halbjahr 2003 verbuchte Cenit insgesamt gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang um rund 34 Prozent von 45,9 Millionen auf 30,3 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte Cenit die Verluste allerdings deutlich reduzieren: Der Fehlbetrag vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 700.000 auf 180.000 Euro, Vor Steuern (EBT) wies das Systemhaus einen Verlust von 211.000 Euro nach noch minus 783.000 Euro im Vergleichszeitraum 2002 aus. Die Stuttgarter nutzten den positiven operativen Cashflow, um ihre kurzfristigen Bankverbindlichkeiten von 6,5 Millionen Euro zum Jahreswechsel auf 400.000 Euro zu senken. Die liquiden Mittel zum 30.Juni bezifferte Cenit auf 3,3 Millionen Euro nach 2,5 Millionen Euro zu Ende Dezember 2002. (mb)