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CeBIT: Web-Services für Integration ohne Reibungsverluste

18.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Attributen wie "völlig neu", "innovativ" und "kollaborativ" weckt der niederländische Softwareanbieter Cordys Europe die Neugier auf eine Softwareplattform für die unternehmensweite Softwareintegration. Sie soll auf der CeBIT einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dem von Jan Baan gegründeten Unternehmen zufolge gelingt es der Software, vorhandene Backend-Systeme nahtlos mit neuen Softwarekomponenten zu verbinden.

Das System basiert auf einer Web-Services-orientierten Architektur und einem "Enterprise Service Bus", der laut Anbieter für eine "Architektur aus einem Guss" sorgt. Die Software agiere ereignisgesteuert und nutze die Extended Markup Language (XML) für den Datenaustausch. Vereinfacht ausgedrückt, lege sie eine "virtuelle Kommunikationsschicht" über bereits installierte Systeme und Prozesse. Der Anwender spüre deshalb keine Reibungsverluste - weder im täglichen Betrieb noch bei Änderungen oder Ergänzungen der System- beziehungsweise Prozesslandschaft. Neue Anwendungen ließen sich auf diese Weise in drei Fünfteln der bislang benötigten Zeit implementieren, verspricht der Hersteller vollmundig.

Wie Cordys weiter mitteilt, verschlang die Entwicklung der Software rund 1000 Mannjahre und das geballte Know-how von Integrationsexperten, die nicht nur für Baan, sondern auch für TopTier gearbeitet hatten. Für alle Nicht-Insider: Die Technik von TopTier ging in der SAP-Plattform Netweaver auf. (qua)