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CeBIT: SAP wenig vielsagend

26.03.2001

HANNOVER (COMPUTERWOCHE) - Auf der CeBIT-Pressekonferenz des Walldorfer ERP-Anbieters SAP AG gab es nur wenige Neuigkeiten. Vorstandssprecher Henning Kagermann bekräftigte zum wiederholten Male, das Unternehmen liege im Plan und werde das angepeilte Umsatzwachstum von 23 Prozent im ersten Fiskalhalbjahr 2001 wohl erreichen. Auch die operative Marge werde - abzüglich der Kosten für das "Star"-Beteiligungsprogramm - gleich stark zulegen wie im vergangenen Geschäftsjahr. Eine Prognose für die zweite Jahreshälfte 2001 wollte Kagermann nicht abgeben. Er verwies aber auf die unsichere ökonomische Situation in den USA und Japan.

Daneben gab es noch zwei Success Stories aus dem CRM-Markt (Customer Relationship Management) zu vermelden: Die Berater von PricewaterhouseCoopers nehmen SAPs entsprechende Lösung in ihr Integrationsportfolio auf, und der Keramikriese Villeroy & Boch setzt die SAP-Lösung künftig für seine Vetriebsmannschaft ein. Carol Burch, kanadische Chefin der kürzlich etablierten CRM-Abteilung, kündigte noch für dieses Jahr ein "signifikantes Update" von Mysap.com CRM an. Über den genauen Zeitpunkt hielt sie sich allerdings mit einem knappen "Stay tuned" eher bedeckt.

Etwas klarer wurde Burch, als sie zur künftigen Zusammenarbeit mit CRM-Partner Nortel/Clarify befragt wurde. Man befinde sich derzeit in Diskussionen mit den Kanadiern und wolle nicht ausschließen, dass die Kooperation beendet werde. Sollte sich SAP in Zukunft ganz auf die eigenen CRM-Produkte verlassen, kämen unsichere Zeiten auf die wenigen Kunden zu, die eine gemeinsame SAP-Nortel-Lösung einsetzen.