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CeBIT-Macher verlässt Messeausschuss

07.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Jörn Stielow legt nach fast drei Jahrzehnten im Amt seinen Vorsitz des CeBIT-Messeausschusses nieder. Der Gesellschafter und Aufsichtsrat der Stielow GmbH verlässt das 1970 gegründete Gremium von Ausstellervertretern unterschiedlicher Branchen aus Altersgründen. Zu seinem Nachfolger hat der Messeausschuss einstimmig Peter Wagner, Vorstandsvorsitzender von Debitel, bestimmt.

Der CeBIT-Messeausschuss vertritt die Interessen der gesamten Ausstellerschaft und wird alle vier Jahre, jeweils zu Beginn einer neuen Vertragsperiode, neu konstituiert. Stielow wurde erstmals 1972 zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt und immer wieder in seinem Amt bestätigt. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die CeBIT zur bedeutendsten Veranstaltung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie und zur größten Messe der Welt wurde.

Der CeBIT-Messeausschuss vertritt die Interessen der gesamten Ausstellerschaft und wird alle vier Jahre, jeweils zu Beginn einer neuen Vertragsperiode, neu konstituiert. Stielow wurde erstmals 1972 zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt und immer wieder in seinem Amt bestätigt. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die CeBIT zur bedeutendsten Veranstaltung im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie und zur größten Messe der Welt wurde.

Stellvertretender Vorsitzender des Messeausschusses ist Richard Roy, Noch-Vorsitzender der Geschäftsführung der deutschen Microsoft-Zentrale. Der Manager wird bei Microsoft zum 1. Juli von Kurt Sibold abgelöst. Ob Roy auch künftig für das Softwareunternehmen tätig sein wird, konnte ein Sprecher der Gates-Company noch nicht sagen. In Kürze werde es dazu weitere Informationen geben, hieß es. Dieser Aspekt ist in sofern interessant, als Roy nur dann den stellvertretenden Vorsitz im CeBIT-Messeausschuss behält, wenn er weiterhin für ein auf der Computermesse in Hannover ausstellendes Unternehmen arbeitet. "Roy hat uns seine künftigen Pläne noch nicht mitgeteilt. Sollte er jedoch künftig nicht mehr für einen Aussteller tätig sein, müsste er sein Amt niederlegen," erklärte Ausschuss-Sprecherin Gabriele Dörries.