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CeBIT: Fujitsu-Siemens zeigt Beantransaction 3.0

06.02.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Falls Sie Fujitsu-Siemens Computers (FSC) bis dato nicht als Anbieter von Application Servern auf dem Tapet hatten, könnte ein Besuch in Hannover dies ändern. Dort zeigt der Hersteller die neue Version 3.0 von "Beantransaction", das nach Angaben des Unternehmens als Teil der Softwaresuite "Openseas" von einem rund 100-köpfigen Team in München entwickelt wird. Die Software unterstützt laut FSC J2EE (Java 2 Enterprise Edition) sowie neuerdings auch die Java Connector Architecture und asynchrones Java Messaging (JMS). Verbessert wurde einer Mitteilung zufolge auch das Verfahren zur Nutzung von Beantransaction-Anwendungen als Web-Services.

Der Appserver läuft unter Windows, Linux und Unix und unterstützt Clients vom PC bis hin zum mobilen PDA. Eine besondere Stärke von Beantransactions sei die Integration von Legacy-Großrechneranwendungen, so Fujitsu-Siemens. In diesem Bereich werde der hauseigene Transaktionsmonitor OpenUTM ebenso unterstützt wie MVS, CICS oder andere OLTP-Anwendungen. Die Integration lasse sich wahlweise synchron oder asynchron realisieren und sowohl von den Java-Komponenten als auch von den Legacy-Anwendungen anstoßen.

Beantransaction unterstütze ferner Workload- und Failover-Cluster. Ergänzt werde die Lösung durch den JDBC-Datenbanktreiber von Datadirect sowie das Persistency Framework von Microdoc für die Container-gesteuerte Abbildung der Java-Datenstrukturen auf die verschiedenen relationalen Datenbanksysteme. Beantransaction 3.0 ist laut FSC ab sofort verfügbar, der Preis hängt von Rahmenbedingungen und Projektgröße ab. (tc)