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CeBIT: Avaya-Tenovis macht das Handy zum mobilen Bürotelefon

11.03.2005

HANNOVER (COMPUTERWOCHE) - Welche neuen Möglichkeiten die Konvergenz von Mobilfunk und Festnetz im professionellen Umfeld eröffnet, zeigte Avaya-Tenovis auf der CeBIT. Der VoIP-Spezialist bindet die Handys als mobile Bürotelefone an seinen Communication Manager, eine VoIP-basierende TK-Anlage, an.

Auf diese Weise können Mitarbeiter außer Haus Funktionen eines Bürotelefons wie Weiterleitung , Konferenzschaltungen oder Kurzdurchwahl auf dem Handy nutzen. Zudem sind sie so für Kunden und Kollegen über eine einzige Rufnummer erreichbar, egal ob sie nun das Handy oder ein normales Telefon nutzen. Derzeit funktioniert die Mobility-Lösung nur mit Nokia-Handys der Serie 60, doch weitere Hersteller und Geräte sollen folgen, denn Avaya engagiert sich auch im Symbian-Software-Consortium. Um die Funktionen des Communications Manager auf dem Handy nutzen zu können, muss der Anwender lediglich eine Client-Software auf die mobilen Endgeräte der Serie 60 überspielen. Danach sind die Funktionen als Menü-Option auf dem Handy verfügbar.

Neben der Konvergenz von Festnetz und Mobilfunk zeigte Avaya-Tenovis auf der Messe noch sein erweitertes VoIP-Angebot in Form des "Communication Server Integral 55 LX". Die Multiservice-Plattform ist sowohl als Enterprise-Variante, die für große Standorte mit bis zu 32 000 Mitarbeitern geeignet ist, als auch als Compact-Variante für den Einsatz in Filialen mit bis zu zehn Mitarbeitern erhältlich. Über die verschiedenen Schnittstellen können sowohl digitale als auch analoge Endgeräte sowie IP- und Dect-Telefone angeschlossen werden.

Den Doppelnamen Avaya-Tenovis wird die Company laut Chairman und CEO Don Peterson auf alle Fälle noch bis zur Fußballweltmeisterschaft 2006 führen. Dort will die Company, die einer der Hauptsponsoren des Events ist und etliche Stadien mit VoIP ausstattet, dann die Anwender langsam an den alleinigen Markennamen Avaya gewöhnen. (hi)