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CeBIT: Amdahl präsentiert Highend-Speicher

14.03.2002

HANNOVER (COMPUTERWOCHE) - Amdahl IT Services hat ab sofort zwei Highend-Speichersysteme der Konzernmutter Fujitsu im Portfolio. Die Maschinen bieten eine Kapazität von bis zu 16 Terabyte und unterstützen sowohl Windows- und Unix-Umgebungen als auch klassische S/390-Mainframes.

Nach der Aufgabe des Mainframe-Geschäfts konzentriert sich Amdahl vorrangig auf Dienstleistungen für komplexe IT-Infrastrukturen. Im Rahmen eines erweiterten Angebots für Storage-Services vertreibt das Unternehmen europaweit auch die Speichersubsysteme der Fujitsu-Serien "GR 730" und "GR 740".

Modelle der Baureihe GR 740 lassen sich entweder direkt mit dem Server verbinden oder in Storage Area Networks (SANs) einklinken. In der maximalen Ausbaustufe mit 240 Festplatten stehen 16 Terabyte Kapazität zur Verfügung, dabei lässt sich das System laut Hersteller für die Raid-Levels 0+1, 1 und 5 konfigurieren. Für die Verbindung zum Host stehen 16 Schnittstellen zur Verfügung.

Fujitsu hebt vor allem Speicher-Management-Funktionen hervor, beispielsweise für Point-in-Time-Replikation, Datenspiegelung oder SAN-Verwaltung. Über die Software "GR Data Express" sollen sich Datenbestände zwischen S/390- und "offenen" Systemen austauschen lassen. Die Speicher-Arrays unterstützen die Plattformen Windows 2000 Server und NT, Sun Solaris, HP-UX, AIX, Linux und OS/390. (wh)