Überragende Bildqualität

Canon Powershot G1 X im Test

15.07.2012 | von Verena Ottmann
Mit der Powershot G1 X will sich Canon gegen die Systemkameras der Konkurrenz behaupten. Und die Chancen der Bridge-Digitalkamera stehen gar nicht mal schlecht: Im Test erwies sich die Bildqualität der Powershot G1 X als überragend. Lesen Sie den vollständigen Laborbericht.

Derzeit ist Canon der einzige große Digitalkamera-Hersteller, der noch keine Systemkamera im Sortiment hat. Stattdessen setzt der Hersteller alles auf die Powershot G1 X - eine Bridge-Kamera mit großem 14,2-Megapixel-Sensor und 4fach-Zoomobjektiv.

Bildqualität: Kleine Probleme bei der Auflösung, aber kaum Bildrauschen und hohe Dynamik

Die Canon Powershot G1 X erzielte einen befriedigenden Wirkungsgrad (umgerechnet 5,8 Megapixel), wobei sie die Auszeichnung "Gut" nur knapp verfehlte. Schuld daran ist die Auflösung im Weitwinkelbereich, wo der Messwert zum Bildrand hin deutlich nachließ. Bei mittlerer und langer Brennweite verlief die Auflösung nahezu konstant.

BILDQUALITÄT

Canon Powershot G1 X (Note 1,84)

Wirkungsgrad / effektive Auflösung

64,20 % / 5,81 Megapixel

Bildrauschen: bei ISO 100 / 200 / 400 / 800 / 1600

2,30 / 2,72 / 2,58 / 2,24 / 2,18

Darstellbare Blendenstufen (Eingangsdynamik)/ Helligkeitsstufen (Ausgangsdynamik)

9,2 / 251

Scharfzeichnung

20,50 %

Randabdunklung: Weitwinkel / Normal / Tele

0,6 / 0,3 / 0,2 Blenden

Verzeichnung: Weitwinkel / Normal / Tele

-0,9 / -0,9 / -0,7 %

Die Canon Powershot G1 X setzt einen CMOS-Sensor mit 14,2 Megapixeln ein.
Die Canon Powershot G1 X setzt einen CMOS-Sensor mit 14,2 Megapixeln ein.
Foto: Canon

Das Rauschverhalten der Kamera ist vorbildlich: Selbst bei ISO 6400 waren die Bildfehler vernachlässigbar. Auch der Dynamikumfang gab keinerlei Anlass zur Klage. Die Eingangsdynamik war sehr gut, so dass die Canon Powershot G1 X auch kontrastreiche Motive abbilden kann, ohne dass sie Details in den Lichtern und Schatten verliert. Die Ausgangsdynamik, sprich, die Anzahl der möglichen Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen, war ebenfalls hoch. Ein kleiner Kritikpunkt war lediglich die leichte tonnenförmige Verzeichnung des Objektivs.

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