Mit Superzoom

Canon Ixus 1000 HS im Test

11.02.2011
Von Verena  Ottmann
Bei der Ixus 1000 HS steckt Canon ein 10fach-Zoom in ein sehr kompaktes Gehäuse. Lesen Sie im Test, wie sich die 10-Megapixel-Kamera hinsichtlich ihrer Bildqualität schlug.

Das Gehäuse der Canon Ixus 1000 HS kommt im zweifarbigen Design, wodurch die Kamera vor allem ein jüngeres Publikum ansprechen dürfte. Der Bildschirm misst 8,2 Zentimeter in der Diagonale, wobei nur maximal 7,62 Zentimeter zur Motivanzeige genutzt werden. Der übrige Platz rechts und links davon steht der Anzeige von Bildparametern zur Verfügung.

Bildqualität: Die Canon Ixus 1000 HS machte ordentliche Bilder, die erst ab ISO 1600 deutliches Bildrauschen zeigten. Dank ihrer sehr hohen Eingangsdynamik bereiten der Kamera auch besonders kontrastreiche Motive keine Probleme: Sowohl in hellen wie auch in dunklen Bildbereichen bleiben alle Details erhalten. Dafür war die Ausgangsdynamik nur mittelmäßig. Das bedeutet, dass die Canon Ixus 1000 HS nicht genug Helligkeitsstufen darstellen kann, um Übergänge von hellen nach dunklen Bildbereichen fließend zu gestalten. Der Wirkungsgrad der Canon Ixus 1000 HS war überdurchschnittlich. Der Messwert ergab umgerechnet eine Auflösung von 4,5 Megapixeln, die jedoch von der Bildmitte zum Rand nahezu konstant verlief. Deutlich positiver zu erwähnen ist das 10fach-Zoomobjektiv, das selbst im Weitwinkelbereich nur wenig verzeichnete und eine zu vernachlässigende Randabdunkelung aufzeigte.

Ausstattung: Die Canon Ixus 1000 HS fertigt HD-Videos mit 1920 x 1080 Bildpunkten und 24 Bilder pro Sekunde im H.264-Format (MOV). Um das 10fach-Zoom ohne Verwackler voll ausreizen zu können, ist die Kamera mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, der über eine bewegliche Linsengruppe im Objektiv arbeitet.

Handhabung: Durch Drücken des Bedienrads um die Funktions-/SET-Taste können Sie den Blitz, den Selbstauslöser sowie den Makromodus wählen. Allerdings sind die vier Drückrichtungen nicht beschriftet, was etwas verwirrend ist.

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