Wuchtiges Farblaser-Kombigerät

Canon I-Sensys MF8050cn im Test

13.05.2011
Von Ines  Walke-Chomjakov
Das Farblaser-Multifunktionsgerät Canon I-Sensys MF8050cn hat nicht die kleinsten Gehäusemaße. Trotzdem eignet es sich für den Schreibtisch, denn es arbeitete im Test recht geräuscharm. Was am Alleskönner sonst noch aufgefallen ist, fasst der Test zusammen.

Im Test lag die Stärke des Farblaser-Kombigeräts Canon I-Sensys MF8050cn in der Ausgabe von Texten. Hier stimmten neben der Geschwindigkeit auch die Schwarzdeckung und die Buchstabenschärfe. Im Drucken und Kopieren fielen die Farben und Graustufen recht dunkel aus. Bei den Testscans aus dem Canon-Farblaserkombi gab es an der Helligkeit wenig auszusetzen, dafür hätten die Scans mehr Tiefenschärfe vertragen.

Verbrauch
Im Energiesparmodus benötigte das Canon I-Sensys MF8050cn mit 2,2 Watt wenig Strom. Wurde der Farblaser-Kombidrucker wieder aufgeweckt, funktionierte allerdings das Gerätedisplay nicht mehr. Ein Firmware-Update konnte das Problem beheben. Manko: Trotz betätigtem Netzschalter zog das Canon I-Sensys MF8050cn 0,2 Watt Strom. Dafür gab es Abzüge im Test. Vergleichsweise moderat fielen dagegen die Seitenpreise mit 3,0 Cent für das schwarzweiße und 12,6 Cent für das farbige Blatt aus.

Handhabung
Neben dem Canon-Kombigerät lässt es sich ganz gut aushalten, denn es arbeitete im Test mit 10,8 Sone nicht allzu laut. Hatte das I-Sensys MF8050cn nichts zu tun, schaltete es Lüfter und Mechanik schnell ab und kam so bereits im Leerlauf auf nahezu nicht wahrnehmbare 0,1 Sone.

Geschwindigkeit
Das Canon I-Sensys MF8050cn ließ sich im Test nicht hetzen. So kam es sowohl im Drucken als auch im Scannen auf durchschnittliche Zeitwerte. Einzig die farbige Kopie fertigte das Canon-Kombigerät vergleichweise flott an.

Ausstattung
Das Canon I-Sensys MF8050cn bietet ein integriertes Fax und immerhin manuellen Duplex-Druck. Der automatische Vorlageneinzug ist auf maximal 50 Blatt ausgelegt. Das Kombigerät lässt sich lokal per USB, im Netz über Ethernet ansteuern. Zusätzlich bietet an der Gerätefront einen Host-USB-Anschluss für das direkte Drucken von USB-Sticks.

Inhalt dieses Artikels