C&C Renegade

08.04.2002
Von Fabian Schneider
Manche Kriege gewinnt man nicht in großen Schlachten. Oft genügt der Einsatz eines Einzelkämpfers, um Konflikte zu entscheiden. Dies dachten sich wohl die Macher von C&C Renegade, als sie die 3D-Ballerei basierend auf dem Strategiespiel Command & Conquer erfanden.

Haudegen Havoc ist so ein sorgfältig ausgebildeter Einzelgänger. In ferner Zukunft kämpft er für die Nato-Nachfolgeorganisation Global Defense Initiative, kurz GDI. Der Feind: die machtgierige Bruderschaft von NOD. Seit der ebenso kostbare wie radioaktive Rohstoff Tiberium entdeckt wurde, liegen die beiden Parteien im Clinch.

Wem diese Geschichte bekannt vorkommt: Schon 1995 sprengte Havoc im Echtzeit-Strategiespiel Command & Conquer als Spezialeinheit feindliche Gebäude.

Einzelkämpfer Havoc jagt die Bruderschaft von NOD. Quelle: Electronic Arts
Einzelkämpfer Havoc jagt die Bruderschaft von NOD. Quelle: Electronic Arts

C&C Renegade ist kein beschauliches Strategiespiel, sondern eine waschechte 3D-Ballerei. Zu Beginn jeder Mission deckt sich Havoc in der Basis mit Waffen wie MG oder Raketenwerfer ein, bevor er gegen die Bruderschaft antritt.

Hat die GDI durch Tiberium-Abbau genug Geld verdient, darf sich Havoc in der Waffenfabrik auch mal einen schicken Jeep oder Panzer bestellen. Damit erledigt er die Widersacher viel effektiver. Ist er in das feindliche Lager vorgedrungen, lenkt ein mitgebrachter Peilsender einen Laserstrahl oder Atomschlag auf die Bauten der Bruderschaft. Dabei macht sich gutes Zielen bezahlt: Zerstört Havoc ein Kraftwerk des Gegners, arbeiten dessen Verteidigungsanlagen und Fabriken langsamer.

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