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Business Objekts erzielt Rekordumsatz

31.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dem französisch-amerikanischen Softwareanbieter Business Objects gelang es im Schlussquartal 2002, einen neuen Rekordumsatz und den 22. Gewinn in Folge zu erzielen. Zwar sank der Nettoprofit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 14,1 Millionen oder 22 Cent pro Aktie auf 12,8 Millionen Dollar beziehungsweise 20 Cent je Anteilschein. Der Rückgang wurde jedoch in erster Linie von den gestiegenen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verursacht. Bei den Einnahmen konnte sich das Unternehmen dagegen mit 126,2 Millionen Dollar um acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum sowie um 15 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen dritten Quartal verbessern. In Europa stiegen die Einnahmen sequenziell sogar um 21 Prozent.

Aufgrund der vergleichsweise deutlich höheren Serviceerlöse erwirtschaftete Business Objects im Gesamtjahr 2002 mit 458 Millionen Dollar neun Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr (415,8 Millionen Dollar). Der Nettoprofit sank jedoch von 45 Millionen oder 74 Cent je Anteil auf 40,6 Millionen Dollar beziehungsweise 66 Cent pro Aktie. Als Ursache für den Rückgang nannte das Softwareunternehmen primär die gestiegenen Marketing- und Forschungsaktivitäten.

Das Management stellte für das laufende erste Quartal einen Gewinn von zehn bis 15 Cent pro Aktie in Aussicht. Der Umsatz soll im Bereich zwischen 112 Millionen und 118 Millionen Dollar liegen. Für das Gesamtjahr 2003 wagte Business Objects noch keine genaue Prognose. Es sei jedoch geplant, so die Führung, die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um rund zehn Prozent zu steigern, beim Gewinn pro Aktie erwartet die Company sogar ein höheres Wachstum. (mb)