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SAP-BusinessObjects-Software bei Profi Parts

Business Intelligence - start small, think big

23.02.2017
Eine BI-Software schafft bei Autoteilegroßhändler Profi Parts Transparenz über wichtige Unternehmensbereiche. SAP-Partner cormeta hat für das Reporting und Controlling SAP-BusinessObjects-Lösungen implementiert.

Die Nachfrage im Aftermarket ist ungebrochen. Entsprechend hart umkämpft ist der Wettbewerb: Fahrzeughersteller und ihre Teilevertriebs- und Servicenetze konkurrieren mit unabhängigen Marktakteuren wie der Kfz-Teileindustrie, freiem Kfz-Teilehandel und freien Werkstätten. Parallel dazu erhöht sich der Kostendruck, Kunden fordern immer schnellere und ganzheitlichere Serviceleistungen. Wer im Wettbewerb bestehen will, muss seine Wertschöpfungsprozesse optimieren und zur Verfügung stehende Daten gewinnbringend nutzen. Bauchgefühl alleine reicht heute nicht mehr. Obwohl auch KMU bereits seit Jahren auf ERP vertrauen, findet Controlling oft noch in Excel statt. BI als Möglichkeit, Daten aus verschiedenen Quellsystemen zu analysieren, ist im Mittelstand bisher nur bedingt angekommen. Eine Wertsteigerung wird zwar gesehen, doch schrecken viele noch vor dem Projektaufwand zurück. Ein Irrtum, denn anders als große Konzerne verfügen Mittelständler meist über eine recht homogene IT-Landschaft mit zentraler Datengrundlage, die geradezu prädestiniert ist, für eine reibungslose und schnelle BI-Einführung.

„Ein BI-Projekt ressourcenschonend und nachhaltig aufzubauen, ist definitiv auch im Mittelstand möglich. Entscheidend ist allerdings, auf Softwareseite gleich von Anfang an den richtigen Partner zu haben.“ Kevin Etzkorn, Kaufmännischer Leiter bei Profi Parts
„Ein BI-Projekt ressourcenschonend und nachhaltig aufzubauen, ist definitiv auch im Mittelstand möglich. Entscheidend ist allerdings, auf Softwareseite gleich von Anfang an den richtigen Partner zu haben.“ Kevin Etzkorn, Kaufmännischer Leiter bei Profi Parts
Foto: Cormeta AG

Iterativ vorgehen

"Ein BI-Projekt ressourcenschonend und nachhaltig aufzubauen, ist definitiv auch im Mittelstand möglich"betont Kevin Etzkorn, kaufmännischer Leiter bei Profi Parts. Wichtig sei es, ein grundsätzliches Ziel (think big) zu haben, das dann schrittweise und in Iterationen mit der Zeit an Kontur gewinnt. Als SAP-Anwender ging es dem Vollsortimenter vor allem darum, die Bereiche Vertrieb und Produktmanagement mit besseren Informationen zu versorgen. Allein im Vertrieb beschäftigt Profi Parts 32 Außendienstmitarbeiter und zirka 90 Telefon- sowie Thekenberater. Neben fünf kleineren Vertriebshäusern gehören vier Regionalläger mit Direktzugriff auf rund 400.000 Artikel zum Unternehmen. "Es ging darum, die Daten, die wir aus dem ERP-System herausbekommen, auch effektiv zu nutzen. Um Transparenz über die einzelnen Bereiche und Niederlassungen zu erlangen, benötigen wir umfassende Kennzahlen, die wir mittels BI sukzessive erschließen wollen."

Vertrieb profitiert

Im ERP-Altsystem wurden Umsatzzahlen aus verschiedenen Zeiträumen nur in Summe miteinander verglichen. Der Vertrieb forderte zwar immer wieder tiefergehende Analysen - doch dafür fehlte eine einheitliche Datengrundlage - diese ist seit der Einführung von TRADEsprint vorhanden. "Jetzt galt es mit SAP-BusinessObjects-Software diese Daten für die Bedürfnisse unseres Vertriebs nutzbar zu machen. Heute können wir die Mitarbeiter im Außendienst und an den Schreibtischen detailliert mit Ad-hoc-Analysen zu den Kunden und unseren Produkten versorgen." So erhalten die Berichte neben den Basiswerten jetzt auch detaillierte Informationen zu Rabatt- und Warengruppen.

Neues Reporting hilft bei Sortimentsbearbeitung

Auch das Produktmanagement wird jetzt per automatischen Berichtversand informiert, bspw. darüber, welche Ware zu einem bestimmten Zeitraum stärker nachgefragt wurde oder welche aufgrund einer zu geringen Nachfrage aus dem Sortiment genommen werden kann. Zusammen mit cormeta plant Kevin Etzkorn schon die nächsten Schritte: Zukünftig sollen bei der Datenabfrage definierte Regeln greifen, zum Beispiel dass ein Artikel bei drei verkauften Einheiten innerhalb eines bestimmten Zeitraums automatisch in das Sortiment mitaufgenommen beziehungsweise bei rückläufigen Verkaufszahlen aus dem Sortiment bereinigt wird.

Schritt für Schritt soll nun das Reporting ausgeweitet werden. "Unser Partner cormeta unterstützt uns dabei, die benötigten Daten aus den vorgelagerten Systemen für unsere Auswertungen verfügbar zu machen."

SAP-Partner cormeta zeigt auf der CeBIT die SAP-basierten Branchenlösungen TRADEsprint, FOODsprint und PHARMAsprint für das Digital Business im Mittelstand. In Halle 4 am Stand C04 können sich Besucher auch davon überzeugen, wie die SAP-BusinessObjects-Lösungen für Reporting und Controlling genutzt werden. Zudem demonstriert cormeta tiefgreifendes Technologie-Knowhow von Cloud und Mobility über SAP S/4HANA bis zur IoT-Unterstützung. Weitere Informationen zum Messeauftritt sowie die Möglichkeit, ein Messegespräch zu vereinbaren, finden Sie hier.