Cloud Computing

Business Intelligence in der Wolke

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Auch für Analyseanwendungen könnte Cloud Computing interessant werden wie das SAP-Projekt "Whohar" zeigen will.

Mit dem "Open Cloud Manifesto" haben vor kurzem Hersteller wie IBM und SAP dazu aufgerufen, Standards zu entwickeln, die eine uneingeschränkte und gemeinsame Nutzung von Anwendungen und Inhalten auf verschiedenen Cloud-Infrastrukturen sicherstellen sollen (Weitere Informationen zum CloudComputing finden Sie hier).

Wie eine solche offene Umgebung für das Anwendungsgebiet Analyse und Reporting aussehen könnte, hat SAP einmal mit dem Projekt "Whohar" vorgestellt. Die noch im Aufbau befindliche Website basiert auf der Technik "Polestar" der SAP-Tochter Business Objects und ermöglicht es Nutzern, Datensätze zu laden und mit Hilfe von Flash-Technik grafisch aufzubereiten sowie weiter zu durchsuchen (Polestar ist auch Teil des erweiterteren Mittelstandsangebots der SAP).

Aufbau des Datenmodells

Unklar ist noch, wer in einer solchen gemeinsam genutzten Umgebung das Datenmodell aufbauen soll. Da der Dienst auch Anwender adressieren will, die keine Vorkenntnisse auf diesem Gebiet haben, wäre es laut einer Diskussion im SAP-Entwickler-Blog nötig, dass ein Datenmodell zunächst auf dem Cloud-Infrastruktur mit Hilfe einer anderen Anwendung zu erstellen.

Wichtiger für die übergreifende Nutzung von BI in der Cloud sei aber, dass es seitens der Infrastruktur-Betreiber keine technischen Hindernisse gebe und die Dienste eine gute Verfügbarkeit besitzen.