Fragen und Antworten

Business-Applikationen aus der Wolke

Martin Reinert beschäftigt sich sowohl als Teamleiter E-Commerce und Web-Controlling bei Lexware als auch privat seit über 15 Jahren mit dem Thema Online-Marketing und SEO. Wenn der Internet-Experte und leidenschaftliche Blogger nicht gerade online ist, stehen die Chancen nicht schlecht ihn Zuhause in der Küche bei der Zubereitung raffinierter Leckereien anzutreffen.
gt sich sowohl als Teamleiter E-Commerce und Web-Controlling bei Lexware als auch privat seit über 15 Jahren mit dem Thema Online-Marketing und SEO. Wenn der Internet-Experte und leidenschaftliche Blogger nicht gerade online ist, stehen die Chancen nicht schlecht ihn Zuhause in der Küche bei der Zubereitung raffinierter Leckereien anzutreffen.
Der Markt ist heutzutage sehr dynamisch und verlangt nach schnellen Reaktionen. Aus diesem Grund sind bei Unternehmen anwenderorientierte Konzepte gefragt, welche die Prozesse optimieren.

Für zahlreiche Unternehmen bedeuten Business Applikationen eine Erleichterung der Geschäftsabläufe. Daher nutzen nicht nur große Firmen, sondern auch viele kleine und mittelständische Betriebe entsprechende Software. Der steigenden Nachfrage nach Business Applikationen steht ein vielseitiges Angebot an Anwendungssoftware gegenüber, die teilweise auf die jeweilige Branche perfekt zugeschnitten ist. Neben der Möglichkeit zum Kauf wird auch Mietsoftware angeboten. Diese wird als On-demand-Software bezeichnet.

Greifen die Applikationen optimal ineinander, kann dies die Arbeitsabläufe im Unternehmen einfacher und ergiebiger machen.
Greifen die Applikationen optimal ineinander, kann dies die Arbeitsabläufe im Unternehmen einfacher und ergiebiger machen.
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ERP-Programme

Diese Software bietet Anwendern eine einfachere und genauere Steuerung der Warenwirtschaft, des Materialeinkaufs und sogar der Fertigung. Ein ERP-Programm (Enterprise Resource Planning) dokumentiert und verwaltet Arbeitsprozesse und unternehmerische Kennziffern.

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

Da die Aufgaben von Unternehmen teilweise sehr unterschiedlich und damit die Anforderungen an eine ERP-Lösung sehr verschieden sind, werden inzwischen sehr spezielle Lösungen angeboten, die auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten sind. ERP-Programme ermöglichen zum Beispiel einer Großküche den genauen Bedarf an Lebensmitteln für ein bestimmtes Gericht an einem bestimmten Tag zu ermitteln.

CRM-Software

Für eine gezielte und personalisierte Kundenpflege wurden CRM-Systeme entwickelt. Diese können für vielfältige Aufgaben vom Vertrieb über das Personalwesen und den Kundenservice bis hin zum Supply-Chain-Management eingesetzt werden. Ihr Vorteil ist, dass sie dem Anwender in Kundendatenbanken einen kompletten Überblick über sämtliche Kundeninteraktionen bieten. Dadurch ist es beispielsweise möglich, Umsatzchancen für die Lead-Generierung zu erkennen, Prognosen über realisierbare Erfolge zu erstellen oder Serviceanfragen effizient zu bearbeiten.

Mobile Nutzung

Mobile Anwendungen sind in modernen Zeiten extrem wichtig. Schließlich nutzen Geschäftsleute Tablets und Smartphones nicht mehr nur um bei Kundenmeetings und auf Geschäftsreisen Emails zu checken, sondern auch um Termine zu planen, Angebote zu verfassen oder Rechnungen zu stellen. Office, ERP, CRM und Co. müssen daher auch mobil einwandfrei funktionieren. Diesem Anspruch kommen die Software-Hersteller mit schlanken Anwendungen nach, die eine hervorragende Usability besitzen.

  • Mobile Apps machen Daten jederzeit verfügbar, indem sie auf Smartphones, Tablets und weiteren mobilen Endgeräten abgerufen werden können.

  • Personelle Ressourcen können optimal eingesetzt werden, da mit ihnen überall in Echtzeit kommuniziert werden kann.

  • Daten können zu jeder Zeit aktualisiert werden. Dadurch sind sämtliche Anwender immer auf dem neuesten Stand.

  • Aufgrund der Aktualität kann die Produktivität des ganzen Unternehmens gesteigert werden. Das erhöht die Flexibilität: Auf eine kurzfristige Änderung unternehmerischer Aufgaben kann schneller reagiert werden.

  • Die Kundenzufriedenheit kann gestärkt werden, indem Angebotserstellung und –abwicklung schneller durchführbar sind.

  • Abläufe werden optimiert, wodurch sich Kosten einsparen lassen.

Cloud-basierte Anwendungssoftware

Für Mobilität sorgt auch, wenn die Business Applikation in der Cloud zur Verfügung steht. In diesem Fall stellt der Anbieter seinen virtuellen Datenspeicher für die Anwendungssoftware und ihre Verwendung zur Verfügung. Der Vorteil ist, dass der Anwender seine eigene IT-Infrastruktur erweitern kann, ohne dabei auf seine Rechenleistung, Datenbanken oder seinen Speicherplatz zurückgreifen zu müssen.

Cloud-basierte CRM-Systeme sind flexibel, weil sie sich an die Nutzung eines Anwenders ganz einfach anpassen lassen. Wächst ein Unternehmen, kann das System jederzeit ausgebaut und die Zahl der User erhöht werden. Die Anzahl der Nutzer bestimmt im Allgemeinen auch den Preis für ein CRM-System. Preisbestimmend ist zudem die Art der benötigten Funktionen.

Wie sicher sind solche Softwarelösungen?

Die Sorge von Unternehmen in Bezug auf die Sicherheit ist naheliegend. Schließlich haben sie keinen direkten Einfluss darauf, inwiefern sensible Daten vor Risiken geschützt sind. Zudem kann der Verlust dieser Daten durch Angriffe von Online-Kriminellen oder Schadsoftware hohe Kosten verursachen und den Ruf des Unternehmens schädigen.

Voraussetzung für den Cloud-Service

  • Der Datenschutz sollte nach EU-Standard erfolgen.

  • Daten werden in einem vertrauenswürdigen Rechenzentrum gespeichert, auf das Unbefugte keinerlei Zugriff haben.

  • Das Rechenzentrum sollte auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik sein. Neben dem Virenbefall müssen auch Sicherheitsvorkehrungen für einen Brand oder Hochwasser getroffen sein.

  • Die Nutzung sollte immer über eine Identifizierung erfolgen, sodass sichergestellt ist, dass nur authentifizierte Anwender diese verwenden können.

  • Mehrere Firewalls werden eingesetzt.

  • Daten werden mittels professioneller Verschlüsselungsverfahren geschützt.

  • Beim Cloud-Service werden die Rechte der Nutzer im Falle eines Datenverlusts vertraglich festgelegt.

Fazit

Business-Applikationen erleichtern die täglichen Aufgaben und helfen Prozesse zu optimieren. Durch anwenderorientierte Software-Entwicklung können außerdem gezielte Lösungen für individuelle Anforderungen gefunden werden. Vorausgesetzt der Anwender achtet auf die Sicherheitsvorkehrungen und Vertrauenswürdigkeit des Anbieters, sollte auch der Datenschutz gewährleistet sein. (bw)