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Bundesrat verabschiedet schärfere Regelung für Mehrwertnummern

11.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach dem Bundestag hat heute auch der Bundesrat die geplanten schärferen Regeln für Mehrwert-Telefonummern der Vorwahlbereiche 0190 und neuerdings 0900 verabschiedet. Diese sehen vor, dass der Preis für die Nutzung in Werbung und vor Gesprächsbeginn angesagt werden muss. Das Telefonat wird außerdem nach 60 Minuten automatisch getrennt. Ferner ist der Höchstpreis auf zwei Euro je Minute beziehungsweise 30 Euro pro Einwahl limitiert.

Auf der Telefonrechnung müssen die 0190er- und 0900er-Nummern zukünftig komplett gelistet werden. Der Verbraucher kann binnen zehn Tagen von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) Namen und Adresse des Anbieters einfordern. Verstößt ein Anbieter gegen die Auflagen, kann ihm die Nummer entzogen werden. Einwahlprogramme für Computer (Dialer) erfasst der Regulierer last, but not least künftig in einer Datenbank. (tc)