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Bugnosis enttarnt "Web-Bugs"

08.06.2001
Die US-Verbraucherschützer der Privacy Foundation haben ein nettes Tool veröffentlicht: "Bugnosis" spürt so genannte Web-Bugs auf, die unsichtbar das Surf-Verhalten aufzeichnen.

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die amerikanische Verbraucherschutz-Organisation Privacy Foundation hat ein interessantes Tool entwickelt: "Bugnosis" enttarnt so genannte Web-Bugs. Dabei handelt es sich zumeist um durchsichtige, ein Pixel große Grafiken, die Site-Betreiber und Werbenetze - vom Nutzer gewöhnlich unbemerkt - in ihre Web-Seiten einbauen, um das Surf-Verhalten ihrer Besucher zu verfolgen und Informationen über sie anzulegen.

Bugnosis weist über ein blinkendes Icon oder akustisch auf solche Web-Bugs hin und bietet auch die Möglichkeit, gleich eine Beschwerde-Mail an den entsprechenden Anbieter abzusenden. "Wir wollen aufdecken, wie Web-Bugs uns alle kontrollieren, und ihre Anbieter in Erklärungsnot bringen", erläutert Richard Smith, Chief Technology Officer der Privacy Foundation.

Derzeit funktioniert Bugnosis nur mit dem Internet Explorer 5.x unter Windows. Eine Version für den IE 6 ist ebenso in Arbeit wie ein vergleichbares Tool für die Mail-Programme Outlook und Outlook Express.