Bug-Jagd mit Firebug

Schulze ist freier Autor der Website CIO.de und dem CIO-Magazin.

Fehler in Websites zu finden kann der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen gleichen. Sehr hilfreich ist dabei die Firefox-Extension "Firebug". Sie zeigt nicht nur den Code einer Seite detailliert an, sondern erlaubt es auch, Änderungen auszuprobieren. Firebug kann unter https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1843 geladen werden. Die Erweiterung funktioniert problemlos mit allen Firefox-Versionen unabhängig vom Betriebssystem. Der Code der Website wird in zwei Frames angezeigt, die sich im unteren Drittel des Firefox-Fensters befinden.

Firebug eignet sich zum Debuggen von HTML, CSS und Javascript. Klickt der Anwender auf Code-Passagen, kann die Website gleich auf den entsprechenden Bereich gescrollt werden. Zudem zeigen Icons in der Statusleiste von Firefox an, ob sich auf der Website Fehler befinden oder nicht. Zudem ist das Tool mit einer Textsuche ausgestattet, mit der ein in Firebug angezeigter Code nach speziellen Ausdrücken durchsucht werden kann.

Zu den großen Stärken des Tools gehört, dass der Code einer Website mit Firebug testweise geändert werden kann. Diese Änderungen haben keine Auswirkungen auf die Daten des Web-Servers, sondern nur auf die Anzeige im eigenen Browser. So lassen sich Korrekturen oder Neuerungen erst einmal ausprobieren, ohne dass der eigentliche Code angefasst und auf einem Test-Server aktualisiert werden muss. Die Bedienung von Firebug erfolgt weitgehend intuitiv. Hilfreich ist dabei, dass die wichtigsten Funktionen über Tastatur-Shortcuts erreichbar sind. (Jan Schulze)

CW-Fazit: Firebug ist eine fast unverzichtbare Hilfe für Administratoren und Web-Entwickler. Durch die Split-Screen-Anzeige werden Fehler schnell gefunden.